Hallo liebe Hive Freunde
Heute möchte ich euch von einem Tagesausflug erzählen, den ich sehr oft mache. Es geht zu meinem Lieblingsbach ins Sauerland. Die Fahrt von mir aus dauert immer genau 2 Stunden, deshalb kommt Fernando immer zu mir und wir fahren gemeinsam von mir aus zum Bach. Wenn wir ins Sauerland fahren, fahren wir meistens um 6 Uhr morgens los, sodass wir gegen halb neun am Treffpunkt ankommen. Damit wir genügend Zeit vor Ort haben. An diesem Tag waren Fernando, Jan und ich gemeinsam unterwegs. Jan kommt aus Hagen, deshalb treffen wir ihn immer am Treffpunkt, damit er nicht hin und her fahren muss. Fernando und ich fahren immer gemeinsam dorthin, so halten wir die Benzinkosten in Grenzen. Als wir gegen halb neun am Treffpunkt ankamen, wartete Jan schon auf uns.
Wir packten alles in Jans Auto und fuhren zum Schürf Gelände. Dort angekommen, luden wir alles aus und 2 von uns brachten die Ausrüstung einen kleinen Hang hinunter zum Bach, Jan parkte sein Auto weiter weg und kam mit dem Fahrrad zurück. Das machen wir immer so, weil wir keinen Ärger mit dem örtlichen Fischer haben wollen, der glaubt, der Bach gehöre ihm. Die anderen beiden von uns brachten die Ausrüstung zur Schürfstelle, was im Sommer nicht immer einfach ist, weil alles mit Büschen überwuchert ist und wir uns einen Weg hindurch suchen oder frei hauen müssen.
An unserer Stelle angekommen, verschafften wir uns schnell einen Überblick und legten unsere Rinnen ins Wasser. Und konnten direkt loslegen. Wir kennen diesen Bach und die Stelle sehr gut. Dort haben wir unsere besten Ergebnisse für die Sauerlandecke erzielt. Deshalb haben wir alle nur auf Menge geschaufelt. Manchmal haben wir das Material direkt in die Rinnen geschüttet und manchmal haben wir bestimmtes Material vor gesiebt. Denn es sind immer wieder schöne Mineralien dazwischen und ich habe einen ganz besonderen Eisenstein mit einem Goldnugget darauf gefunden, den ich beim direkten Schütten so nie gesehen hatte.
Immer wieder blitzte in der Rinne ein schönes Goldstück auf. Zwischendurch setzten wir uns zusammen und redeten ein wenig, um unseren Körpern eine Verschnaufpause zu gönnen. An dieser Stelle graben wir normalerweise, bis es dunkel wird, und packen bei Einbruch der Dunkelheit zusammen. Zwischendurch holt immer einer von uns etwas zu essen, um bei Kräften zu bleiben.
Die Stelle ist für uns besonders interessant, denn so wie das Gold aussieht, ist es nicht weit gereist. Wir vermuten, dass es aus dem Eisenberg direkt hinter unserer Schürfstelle kommt, wo bis 1968 Eisen abgebaut und auch Gold gefunden wurde.
Deshalb fahren wir immer wieder dorthin zum Schürfen, um den Bach und seinen Verlauf noch besser kennenzulernen.
English Version:
Gold panning in the Sauerland
Today I would like to tell you about a day trip that I go on very often. It goes to my favourite stream in the Sauerland. The drive from me always takes exactly 2 hours, so Fernando always joins me and we drive together from me to the stream. When we go to Sauerland, we usually leave at 6 in the morning so that we arrive at the meeting point around half past eight. So that we have enough time on site. On this day Fernando, Jan and I were on the road together. Jan comes from Hagen, so we always meet him at the meeting point so he doesn't have to drive back and forth. Fernando and I always drive there together, so we keep the petrol costs within limits. When we arrived at the meeting point around half past eight, Jan was already waiting for us.
We packed everything into Jan's car and drove to the digging site. Once there, we unloaded everything and 2 of us took the equipment down a small slope to the stream, Jan parked his car further away and came back by bike. We always do this because we don't want to get into trouble with the local fisherman who thinks he owns the stream. The other two of us took the equipment to the digging site, which is not always easy in summer because everything is overgrown with bushes and we have to look for a way through or cut our way free.
Once we arrived at our spot, we quickly got an overview and put our trenches in the water. And we could start right away. We know this stream and the spot very well. There we achieved our best results for the Sauerland Corner. That's why we all just shovelled on quantity. Sometimes we poured the material directly into the channels and sometimes we pre-screened certain material. Because there are always beautiful minerals in between and I found a very special ironstone with a gold nugget on it, which I had never seen like this when pouring directly.
Again and again a beautiful piece of gold flashed in the channel. In between we sat down and talked a bit to give our bodies a breather. At this spot we usually dig until it gets dark and pack up at nightfall. In between, one of us always gets something to eat to keep our strength up.
The site is particularly interesting for us, because the way the gold looks, it hasn't travelled far. We suspect that it comes from the iron mountain directly behind our prospecting site, where iron was mined until 1968 and gold was also found.
That's why we go there from time to time to prospect, to get to know the stream and its course even better.
Ich hoffe, dass euch dieser Artikel wieder gefällt und ihr mir für mehr folgt.
Alle Bilder sind mit meinen Handy oder einer Actioncam gemacht wurden.
Liebe Grüße