Zwar ist die Nachricht schon fast 3 Wochen alt und für mich kaum relevant, aber hier dennoch mein Statement dazu, weil ich drum gebeten wurde.
Nicht wenige Menschen sind der Meinung, dass Regulierung der Tod des Bitcoins sein wird.
Mit dem Liechtenstein Blockchain Act bekommen sie neues Futter.
Dieser soll Token regulieren und den Investoren mehr Rechtssicherheit bieten.
Dabei werdem Kryptozahlungen an Unternehmen, die Token als Zahlungs- oder Tauschmittel annehmen wollen, zuerst an eine zentrale Stelle gesendet.
Damit sollen Kryptozahlungen nachverfolgt werden. Gleichzeitig müssen Sender von größeren Beträgen nachweisen woher sie ihre Coins haben. Das wird insbesondere Kryptobörsen betreffen. Wenn du also nicht erklären kannst, woher du deine Coins auf Kraken etc hast, wirst du sie nicht abheben können.
Aus meiner Sicht ein Grund mehr Coins von Börsen zu holen und auf dem USB-Stick zu speichern.
Tatsächlich wäre das ein immenser Eingriff in die Freiheit von Kryptowährungen. Allerdings ist das Gesetz aus meiner Sicht nur eine Verschärfung der ohnehin schon vorhandenen Regulierung.
Ein Ende des Bitcoins sehe ich hier noch lange nicht. Wenn ich mit Bitcoin täglich bezahlen bin, dann bin ich eben genauso transparent wie wenn ich mit Fiat zahle. Ein Vorteil, den Kryptos haben, mag also verloren gehen. Bitcoin ist dann aber immernoch deflationär. Bitcoin kennt dann immernoch keine Grenzen usw.
Wenn ich in den Urlaub fahre tausche ich einfach Bitcoins in die neue Währung und habe demnach immer Geld. Wenn ich Geld ins Ausland transferiere ist Bitcoin immernoch der einfachste und beste Weg.
Der Bitcoin verliert dadurch nicht komplett an Use Case. Und die Frage ist, ob das Gesetz überhaupt durchgesetzt werden kann, solange meine Wallet auf einem USB-Stick liegt. Online-Wallets und Funds auf Börsen dagegen werden allerdings unsicherer denn je.