Ethereum leidet unter starken Skalierungsproblemen. Serenity soll dies lösen.
Der technische Aufbau von Serenity ist für meine Begriffe sehr intelligent überlegt. Die Auslagerung von Smart Contracts auf eine Second Layer Blockchain bzw. auf mehrere Shards ist längst überfällig. Für meine Begriffe sollten Smart Contracts auf der Main Chain dann gänzlich verboten werden. Leider habe ich in meinen Recherchen nichts dazu gefunden. Deshalb gehe ich davon aus, dass SCs auf der Main Chain weiterhin möglich bleiben, was weiterhin ein Sicherheitsrisiko darstellen wird.
PoW bleibt für die Mainchain erhalten, was zu begrüßen ist, während PoS über das Casper Update für die Second Layer Chain (Beacon Chain) den Konsens erstellt.
Alles in Allem macht Serenity, so wie es jetzt aussieht, sehr viel Sinn.
Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die bestehenden Probleme gelöst werden. Die aus meiner Sicht größten Sicherheitsprobleme sind nach wie vor einerseits die Clusterbildung von Ethereumnodes und andererseits SCs auf der Mainchain. Letzteres könnte behoben werden, wenn tatsächlich SCs nur noch auf der Second Layer Schicht laufen, was für mich aber noch nicht klar ist. Wer da mehr Infos zu hat, kann mich gerne aufklären. Würde mich freuen: @prodnl
Im nächsten Post schreibe ich über die Vor- und Nachteile der Nutzung einer Ethereum Blockchain für Firmen. Vor und nach dem Serenity Update. Das ist für die fundamentale Bewertung von Ethereum sehr wichtig.