Täglich kämpft ein komplexes System aus Milliarden von Zellen gegen Krankheitserreger – unsichtbar, präzise und hocheffizient.
Makrophagen und neutrophile Granulozyten patrouillieren durch den Körper und verschlingen Bakterien. Natürliche Killerzellen erkennen und töten virusbefallene oder entartete Zellen gezielt.
B-Zellen produzieren spezifische Antikörper. Killer-T-Zellen eliminieren infizierte Körperzellen direkt, Helfer-T-Zellen koordinieren die Immunantwort. Regulatorische T-Zellen bremsen die Reaktion, sobald der Erreger besiegt ist.
Nach einer Infektion bildet das System Gedächtniszellen, die jahrzehntelang bestehen. Bei erneutem Kontakt reagieren sie so schnell, dass Symptome oft gar nicht entstehen. Impfungen nutzen genau dieses Prinzip.
Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn körpereigene Strukturen angegriffen werden. Allergien sind übertriebene Reaktionen auf harmlose Substanzen. AIDS zeigt das andere Extrem: Das HI-Virus zerstört gezielt Helfer-T-Zellen.
Das Immunsystem ist ein Wunderwerk der Evolution – präzise, lernfähig und in der Lage, aus Millionen möglicher Bedrohungen die richtige Antwort zu finden.
Dieser Beitrag wurde mit wissenschaftlichen Quellen erstellt.