ADFC Aktuelles

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Es gibt wieder Neuigkeiten vom ADFC e.V.

ADFC und VCD begrüßen Pläne zum Mobilitätsgeld

Der ADFC äußert sich jetzt auch öffentlich zum Thema Mobilitägsgeld.
Ausdrücklich begrüßt der Verkehrsclub (VCD) und der ADAC die Pläne von Hubertus Heil, eine nach Einkommen gestaffelten Pauschalbetrag für Mobilität einzuführen. Auch wenn die Maßnahmen noch nicht genug sind und langfristig noch daran gearbeitet werden muss, dass die Verkehrswende in Schwung kommt.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat vorgeschlagen, für Einkommensschwache Mitbürgerinnen Pauschal ein Mobilitätsgeld auszuzahlen, welches bei steigendem Einkommen weniger wird, bzw auch wegfällt. Somit soll gewährleistet sein, dass Reichere Bürgerinnen nicht noch mehr Geld bekommen, und Ärmere, die sich sowieso kein Auto leisten können, überhaupt nichts davon haben. Sie zahlen aber durch Steuern fleißig mit.
Wir müssen weg vom Öl, aber dafür brauchen wir einen bezahlbaren ÖPNV und ein gutes ausgebautes Rad Netz.
Dieses Mobilitätsgeld kann dann von den Einzelnen Bürger*innen auch für Fahrräder investiert werden, die die notwendigen Strecken zur und von der Arbeit umweltbewusst und Klimaneutral zurücklegen können. Eine Senkung oder Deckelung der Minaralölsteuer würde hauptsächlich der Ölindustrie in die Karten spielen.

Mein Fazit: Ja! Das ist der richtigere Weg. Auch wenn ich selbst wohl nichts von dem Mobilitätsgeld bekommen werde, sehe ich es ehrlich gesagt, nicht ein, die Auto und Ölindustrie zu fördern. Ich fahre ohnehin schon fast nur mit dem Fahrrad um mich Umweltbewusst fort zu bewegen. Es wäre für mich wie ein Faustschlag ins Gesicht, wenn man Autovielfahrer noch unterstützen würde.
Der Vorschlag von Bundesfinanzminister Christian Lindner ist ein absolutes "No Go" für mich und an Lobbyismus fast nicht mehr zu übertreffen.
Ich versuche hier im ADFC Channel eigentlich immer so gut wie möglich objektiv zu sein, aber hier kann ich es einfach nicht. Wie kann man den in diesen Zeiten einen Vorschlag verbreiten, um möglichst viel Auto zu fahren? Wir sind abhängig von Öl aus Russland. Und um das zu ändern, will er das möglichst viel Öl weiterverkauft wird? Ist nicht der Weg besser so wenig Benzin wie es geht zu verbrauchen? Das geht halt mal nur mit Fahrzeugen, die kein Öl oder Strom benötigen.
Mir ist schon klar, dass manche auf das Auto nicht verzichten können, da es auf dem Land oder auf dem Kilometer langen Weg zu Arbeit einfach noch keine Alternative gibt.
Die wird es aber nicht geben, wenn wir nichts ändern. Und ehrlich gesagt, JA es wird uns schmerzen mehr auf die Umwelt zu achten. Ich mache das schon seit Jahren und muss mich bei vielen Sachen dafür einschränken. Das kann aber jeder.

Der folgende Text ist 1 zu 1 kopiert von der offiziellen ADFC Seite: https://www.adfc.de/

Der ADFC und der Verkehrsclub VCD begrüßen die Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für einen nach Einkommen gestaffelten Pauschalbetrag für Mobilität. Doch sind weitere, langfristig wirkende Maßnahmen notwendig, fordern ADFC und VCD.

Das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgeschlagene Mobilitätsgeld ist eine kurzfristig sinnvolle und sozial ausgestaltete Entlastung angesichts gestiegener Energiepreise, sagen der ADFC und der VCD.

Die Verbände begrüßen den Vorschlag des Arbeitsministers, der die monatliche Auszahlung eines nach Einkommen gestaffelten Pauschalbetrags für Mobilität in die Diskussion gebracht hat. Gleichzeitig müssen ökologische Fehlanreize und Ungerechtigkeiten dauerhaft abgebaut werden.

„Die Pendlerpauschale muss endlich durch ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld ersetzt werden. Außerdem müssen wir weg vom Öl: Dafür braucht es überall im Land einen attraktiven Umweltverbund und bezahlbaren ÖPNV. Eine Mobilitätsgarantie würde dafür die Weichen stellen“, sagt die VCD-Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann.

Mobilitätsgeld kann auch in ein Fahrrad investiert werden
Für die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters sind Tankrabatte doppelt falsch, da sie Besserverdienende begünstigen und zum klimaschädlichen Autofahren animieren. Der ADFC begrüßt daher den Vorschlag des Mobilitätsgelds, weil es hilft, Mobilität unabhängig vom Einkommen und vom Verkehrsmittel zu sichern.

„Wer gern häufiger mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren will, kann das Mobilitätsgeld auch in ein schickes Fahrrad investieren – das ist gut. Der ADFC sagt aber auch: Finanzielle Entlastungen reichen nicht aus, um die Bürgerinnen und Bürger zu einer nachhaltigeren Mobilität zu motivieren. Wir brauchen superattraktive Radwege im ganzen Land und einen dicht getakteten öffentlichen Nahverkehr“, so Rebecca Peters weiter.

Mit Nachdruck wenden sich ADFC und VCD gegen die von Bundesfinanzminister Christian Lindner vorgelegten Pläne für sogenannte Tankrabatte. Diese schaffen nach Auffassung der beiden Verbände nur Anreize für zusätzlichen Ölverbrauch statt zum Energiesparen

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