Alternative zu den Negativzinsen

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Hallo Leute!

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag gebracht mit Negativzinsen.
Hier meine Alternative😊

Früher galt das Sparbuch als verlässliche und solide Methode, sein Geld anzulegen. Klar konnte man da keine sensationellen Renditen erwarten, aber das Geld war sicher und ohne Risiko angelegt; und über die Zeit kam mit Zinsen und Zinseszinsen doch ein ansehnliches Sümmchen zusammen. Diese Zeiten sind vorbei. Die Zinsen sind mittlerweile so niedrig, dass der Ertrag auf dem Sparbuch durch die Inflation sofort wieder aufgefressen wird.

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Das Sparschwein eignet sich zur Geldanlage ebenso wenig wie das Sparbuch. (Foto: unsplash)

Kommen wir zum Thema Immobilien. Auch das ist eine Möglichkeit, sein Kapital zu vermehren, zumindest dann, wenn man eine wirklich große Summe zur Verfügung hat und die Immobilie vermieten kann, um Einnahmen damit zu erzielen. Doch auch diese Strategie hat ihre Tücken. Die Preise für Immobilien sind in den letzten Jahren bekanntlich explodiert, was zur Folge haben kann, dass die Blase irgendwann in naher Zukunft platzt.

Hinzu kommt, dass man bei dieser Form der Anlage einen sehr großen Teil seines Vermögens in ein einzelnes Objekt steckt – man spricht dann von einem Klumpenrisiko. Ich hingegen rate immer dazu, dass man sein Geld möglichst breit streut.

Es stellt sich also weiterhin die Frage: Was tun, wenn man eine größere Summe Geld zur Verfügung hat und dieses nutzen möchte, um seinen Ruhestand solide abzusichern und finanziell unabhängig zu werden? Außer der Geldanlage an der Börse fällt mir da ehrlich gesagt keine verlässliche und sinnvolle Alternative ein. Und trotzdem gibt es immer wieder Menschen in unserem Umfeld, die versuchen, uns vor den Gefahren dieser vermeintlich riskanten Form der Geldanlage zu warnen. Aber warum ist das eigentlich so? Und was kann man dagegen tun?

Die gut gemeinten Ratschläge

Bei einer bereits im Jahr 2019 vom Digitalverband Bitkom durchgeführten Umfrage kam heraus, dass eine klare Mehrheit von 94 Prozent in Finanzdingen wie Geldanlage oder Versicherungen auf den Rat von Freunden und Familie hört. Das ist auch nachvollziehbar, denn schließlich geht es dabei meist um wichtige Entscheidungen mit langfristigen Folgen. Und in solchen Fällen hören wir nun mal gerne auf den Rat von Personen, denen wir vertrauen.

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Wenn der Vater mit dem Sohne – in Finanzfragen vertrauen wir gerne auf den Rat der Familie. (Foto: unsplash)

Vertrauen ist an sich eine gute Sache. Der Haken ist aber: In den seltensten Fällen sind diese Finanzratgeber aus dem privaten Umfeld auch tatsächliche Experten auf dem Gebiet der Geldanlage. Und leider hat nach wie vor die Mehrheit der Deutschen auch eine ziemlich falsche Vorstellung davon, welches Wissen man überhaupt benötigt, um an der Börse erfolgreich zu agieren.

In Studien dazu wurde zum Beispiel erforscht, wie Finanzentscheidungen von Gefühlen und eigenen Erfahrungen beeinflusst werden. Heraus kam unter anderem, dass Menschen, die selbst nicht mit Aktien handeln, das benötigte Börsenwissen massiv überschätzen und in der Regel auch nicht wissen, dass man das Risiko mit einer breiten Streuung deutlich reduzieren kann.

Hinzu kommt, dass bei der Einschätzung des Risikos der Anlagehorizont meist komplett ignoriert wird. Die wenigsten Menschen wissen, dass sich die Verlustwahrscheinlichkeit einer Aktieninvestition über einen längeren Zeitraum deutlich reduziert.

Keine Panik an der Börse

Übrigens ist dieses Wissen über den für eine Aktienanlage sprechenden Aspekt des zeitlichen Horizonts nicht nur bei den Nicht-Investierten, sondern auch bei Anlegern nicht sehr verbreitet. Auch dies ist ein interessantes Ergebnis der Studien zur Aktienkultur in Deutschland.

Kommen wir aber noch mal kurz zurück zum Thema Risiko. Auch hierbei ist es nicht ganz unproblematisch, wenn wir uns auf den gut gemeinten Rat von Freunden und Familienmitgliedern verlassen. Das hängt damit zusammen, dass jeder Mensch über eine ganz individuelle Risikoneigung verfügt. Was der eine als hochriskant und gefährlich einschätzt, ist für den anderen möglicherweise sogar ein Ansporn. Von daher empfiehlt es sich, dass Sie sich zunächst mal Ihre eigene Einstellung zum Thema Risiko klar machen. Dazu gibt es online sogar psychologische Tests zur Selbsteinschätzung. Wenn dieser erste Schritt gemacht ist, fällt es Ihnen auch garantiert leichter, die Warnungen und Befürchtungen aus Ihrem Umfeld richtig einzuordnen.

Und vor allem hilft Ihnen die Kenntnis Ihres persönlichen Risikotyps auch dabei, mit Kursschwankungen an der Börse besser klarzukommen.

Wollte das mal los werden.
Meine Meinung, man sollte überall was probieren.
Ich habe im Jahr 2014 angefangen in Aktien zu investieren. Man kann nichts schlechtes sagen😊

Wenn fragen aufkommen, keine Angst haben.
Bis bald 👋