Hallo Freunde, eigentlich wollte ich jetzt endlich über die Rache meines "Schwiegervaters in spe" schreiben. Ich hatte ihn ja, zwar unwissentlich, aber doch mit fehlendem Respekt begrüßt, als @Reccandra und ich zum Antrittsbesuch bei ihrer Familie waren.
Ich bin aber schon beim Wort Schwiegervater gestolpert.
- Gibt es keine Homoehe oder Ehe für alle in den Philippinen
- Halte ich nichts (mehr) davon. Eine Ehe ist letztendlich nichts anderes als ein pauschales Vertragswerk, wenn man will, kann man es ohne Staat machen.
Doch dann ist mir eine Idee gekommen.
Ich könnte mich ja im Zug des kommenden Selbstbestimmungsgesetzes zur Frau erklären, meine Papiere ändern, hier als Frau einreisen und dann könnten wir hier ganz normal heiraten.
Und dabei gibt es noch einen Vorteil hier auf den Philippinen. Hier ist es praktisch fast unmöglich, sich scheiden zu lassen aufgrund zu großer Hürden. Aber annullieren kann man eine Ehe hier auch.
Also wenn ich dann genug von dieser Ehe als Frau hätte, bräuchte ich auch nur wieder mal nach Deutschland zu fahren und mich wieder zum Mann erklären. Einmal pro Jahr soll das ja möglich sein.
Anschließend zurück auf die Philippinen, zum Amt gehen und dort die Ehe mangels Ehegrund annullieren lassen.
Das wäre auch ein Ausweg für alle "normalen" Ehen zwischen Westlern und Filipinas. Der männliche Ausländer erklärt sich im Heimatland zur Frau und die Ehe muss automatisch annulliert werden.
Einen Haken hat dies allerdings.
Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob mir die philippinischen Behörden bei der Einreise und beim Heiratsamt abkaufen, dass ich eine Frau bin, bei meinem Aussehen.
Wahrscheinlich ließen die mich gar nicht erst ins Land.
Aber dann könnte ja unsere Außenlegasthenikerin den Philippinen den Krieg erklären, wegen Diskriminierung bärtiger Frauen mit Glatze ... oder so.
Sorry, ist ein verdrehter Gedanke, musste aber raus.
Das nächste Mal schreibe ich wirklich über die Rache meines Schwiegervaters in spe.