Was du hier beschreibst ist größtenteils wertloser "Whataboutism". Jede Generation hat es schwer, auf die ein oder andere Weise. Ich bilde mich auch zu 80% über Bücher weiter; die desinteressierten Jugendlichen, die in Handys schauen und nicht über die Welt nachdenken, sind bestimmt nicht wir.
Die Mittel damals waren offener bescheiden, aber doch waren auch andere Werte im Zentrum.
Was hat denn bitte die "Durchbrechung der Kleinfamilie" mit der Freiheit des Lebens zu tun? Erst diese Entwicklung führte dazu, dass die Kinder heutzutage mehr und mehr ihr Habitat verlieren und irgendwelchen Heilsbringern hinterherlaufen a la Greta Thunberg oder diversen Pop-Idolen. Sie flüchten sich in Scheinidentitäten.
Ihr wurdet innerhalb von zwei Jahren zig tausend Leute, da Geheimdienste und Think Tanks mächtig mitgeschustert haben. Siehe Prof. Quigley, Prof. Sutton, McGowan, Thorsten Mann etc. In Verbindung sei der Club of Rom zu nennen oder die kommunistische Langzeitstrategie von der der KGB-Überläufer Anatoliy Golitsyn oft genug berichtet hat.
Ihr habt nicht die Freiheit ins Rollen gebracht, sondern den Weg ins Verderben, indem ihr dem so genannten demokratischen Sozialismus den Weg bereitet habt, der bis heute in der Struktur der EU metastasiert. Zieh dir mal bitte den Vertrag von Lissabon oder Maastricht zu Gemüte.
Ich gebe dir in dem Punkt Recht, dass sich einiges zum Positiven geändert hat. Aber für welchen Preis? Gläserner Bürger, Überwachungsgesellschaft...? Andererseits konnten wir auch viele dunkle Machenschaften der verschiedenen Eliten aufdecken (dank dem Internet!).
Wie gesagt, ihr (die ihr euch als die Glücksritter aufspielt) seid teilweise neomarxistischen Theorien und diversen anderen "Kräften" auf den Leim gegangen. Das macht euch zu einem großen Teil zu "Agenten". Nach der "Principal-Agent-Theory" handelt jemand im Interesse eines anderes, sofern er in seiner Struktur mitarbeitet; und dabei muss er nicht mal die wahren Ziele desjenige. kennen. Da das jetzt an sich ein Totschlagargument wäre, insistiere ich: Natürlich muss man auch den Principal beobachten und analysieren und was er verlautbart. Somit kann man eine relativ sichere Position tätigen. Ihr mögt gute Ideale vor Augen gehabt haben, seid aber schlussendlich auf tragische Art und Weise gescheitert und wurdet auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgt (Altamont Free Concert). Finalisierend habt ihr nur dazu beigetragen,dass die seltsamsten Gedanken und Ansichten Akzeptanz in der Gesellschaft gefunden haben: Päderastie (v.a. verbreitet bei den Grünen, die Großteils aus eurer Umgebung kamen [siehe die Arbeiten von Stephan Klecha]), geistige Vergewaltigung der Kinder durch Frühsexualisierung, Meinungsmonopol (das so in einer Privatrechtsordnung nicht existieren würde) oder auch bis an den Zenit gestreckte Anti-Diskriminierungsgesetze (welche den Markt enorm einschränken).
Als so genannte "linke Libertäre" ziehst du Teufel und Baumann heran. Beides bestätigte Linksterroristen. Buhh...gewagt. Übrigens, es gibt keine linken Libertären, höchstens Libertäre, die ursprünglich mal Linke waren. Links sein und libertär ist ein Widerspruch an sich. Siehe dazu die Werke von Prof. Hoppe oder Prof. Polleit.
Ich weiß nicht, was deine zwei Beispiele jetzt mit dem Kontext zu tun haben.
Da ich Historiker bin, ist mir das Problem der Intersubjektivität und des wandelnden Zeitgeistes durchaus bewusst. Trotzdem kann eine subjektive Perspektive niemals objektive Tatsachen leugnen oder beschönigen. Sie kann höchstens interpretieren.
RE: Freiheit, Ich, Recht, Anarchie