Babylon A.D. ist ein Science Fiction und Actionfilm aus dem Jahr 2008. In einer nicht allzufernen Zukunft ist die Welt in einer dystopischen Vision aus den Fugen geraten. Natur- und Klimakatastrophen und Kriege haben eine neue Weltordnung geschaffen. Mittendrin der Söldner Toorop, der von einem Mafiaboss einen lukrativen Auftrag erhalten hat: Für eine Million Dollar soll er ein Mädchen nach New York schmuggeln. Schon bald merkt er, dass mit dem Mädchen etwas nicht stimmt. Sie hat Vorahnungen und Visionen und kann die manchmal die nahe Zukunft vorsehen. Und dann ist da noch eine religiöse Sekte, die ein starkes Interesse an dem Mädchen hat.
Vin Diesel macht in dem Film das, was er am besten kann: Actionszenen, kämpfen und ein cooles Gesicht. Nun ja, schauspielerisch ist das nicht eine Glanzleistung. Und die Story besteht im Grunde nur aus einem roten Faden: Kämpfen, flüchten, vorwärts kommen. Ein Geheimnis wird nach dem anderen aufgedeckt und langsam entblättert sich die Metaebene des Films. Aber das war es auch schon. Wenn ich dem Film etwas abgewinnen kann, dann die deftigen Actionszenen und die dystopische Zukunft, die in heutigen Zeiten gar nicht so abwegig erscheint. Das war es aber auch schon, deswegen einen gnädigen schrägen Daumen hoch.