Den Vorgang, den du beschreibst, kann ich nicht widersprechen, weil es mir nicht möglich ist, dies nachzuprüfen. Ich hatte einen ähnlichen Vorgang im Sinne.
Und das ist ja auch genau das, was ich kritisiere: Man kann es nicht nachprüfen.
Bisher war meine Herangehensweise daran gebunden, inwiefern der Darm und die darin enthaltenen Bakterien die Nahrung verwerten kann und abhängig davon wie viel wieder ausgeschieden wird. Nun kommt es da eben darauf an, welche Bakterien "gezüchtet" werden.
Und dabei denke ich schon, dass es gewisse Bakterienstämme gibt, die einem auf lange Zeit nicht helfen. Nun ist halt die Frage: Welche Lebensmittel, auf denen die verschiedensten Bakterienstämme wachsen, im Allgemeinen nicht helfen und da sind sich alle wohl einig, dass es Industriell hergestelltes Nahrungsprodukte sind. Und die weiteren Extrembeispiele wie Medikamente und Impfungen.
Und all das, von mir und von dir genannte, widerspricht trotzdem nicht der Annahme, dass bestimmte Lebensmittel die Poren verstopfen. Wenn man sich latent an falschen Nahrungsmitteln vergiftet, dann merkt man es natürlich nicht, da es so eine kleine Dosis an Gift ist, dass man sich daran gewöhnt. Bei einer großen Menge Gift, reagiert der Körper sofort darauf. Und das kann man praktisch selbst erfahren. Der Trugschluss ist hier nur wiederum, dass wenn man den Körper auf ein paar Lebensmittel umgewöhnt, dass er dann wiederum auf alles andere stark reagiert, egal ob gesund oder nicht gesund.
Nun wenn wir von den naturgegebenen Lebensmitteln sprechen, dann sehen wir in der Kräuterkunde ebenfalls Stoffe, die zwar naturgegeben sind, aber trotzdem auf lange Sicht täglich in kleiner Dosis nicht förderlich für den Körper. Viele Lebensmittel (also lebendige Mittel der Natur und keine toten Tiere) - also auch Wildkräuter - sind nur für akute Probleme und andere wiederum geeignet für den alltäglichen Gebrauch. Dahingehend ist es ja wichtig, klar zu wissen, welche Stoffe wo enthalten sind. Nur, woher weiß ich, dass diese Stoffe wirklich gut tun oder nicht als dass ich es selbst ausprobiere? Deswegen war mir meine Herangehensweise wichtig: Erstmal aussortieren und entgiften und dann wieder langsam heranwagen und auf das eigene Körpergefühl hören. Die oben genannten "schleimbildenden" Stoffe sehe ich passend. Wie genau es im Körper funktioniert, weiß ich selbst nicht und kann es nicht nachprüfen, nur mir irgendwas im Internet durchlesen und ohne Zusammenhang oder eigener Erfahrung nichts damit anzufangen.
Es kommt halt auch darauf an, inwieweit der Körper darauf vorbereitet ist Echte Lebensmittel zu sich zu nehmen, wie die Vorgeschichte aussieht und ob man zumindest das ganze Industriezeug rausgeschmissen hat.
Das ist die Sache mit der Selbstnachprüfung: Jeder Körper wurde individuell "gefüttert" und muss dementsprechend auch individuell angegangen werden. Langsam anfangen und dann selbst testen, was einem im Moment gut tut und was nicht.
Ich weiß ja nicht, wie deine Ernährung aussieht, doch wenn du magst, kannst du ja auch mal langsam anfangen und gucken, wie taugt dir das gleiche Gericht statt mit Nudeln/Kartoffeln es mit Pseudogetreide zu ersetzen. (Während Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa, Amaranth und Hirse leicht schleimbildende Eigenschaften haben, außer wenn sie gekeimt sind, doch viel weniger als Kartoffeln und Nudeln). Mal auf Darm gucken, ob der sich ändert, und wenn du die innere Motiviation hast es dann mal für einen längeren Zeitraum auszuprobieren. Und dich nicht von Durchfall abschrecken zu lassen, welches ein natürlicher Entgiftungsmethode des Körpers ist. Denn doch - es gibt Entgiftung oder wie soll der Körper z.B. von starken Giften sich schnell erholen?
Das ist halt die Sache: Möchtest du lediglich chemische Vorgänge richtig stellen oder Austausch (vielleicht auch Echten Kontakt) über und von eigenen Erfahrungswerten? Kommt halt auch darauf an, was du willst.
RE: Die schleimfreie Heilkost von Prof. Dr. Arnold Ehret