Hi @sco,
da hast du völlig recht. Das Problem des "Anti-Bullshit" ist der Perfektionismus. Ich hatte das Thema gestern Abend als ich mit einem alten Kommolitionen telefoniert habe. Wir waren früher sehr pedantisch. Wollten immer alles bis ins kleinste Detail erfassen und verstehen. Sicherlich waren wir dadurch sehr souverän. Konnten viele neue Dinge schwuppdiwupp verstehen und anwenden, und punkteten in allen möglichen Prüfungen und Praktika. Nachteil war selbstverständlich ein sehr hoher Aufwand und dadurch ein zeitweiliger Stillstand (eben bis man es verstanden hatte).
Ich denke daher die Quintessenz deiner Reply ist schlichtweg: "Lüge nicht, betrüge nicht, und bullshitte auch nicht, mach' die Sachen so gründlich wie möglich, aber hüte dich vor krankhaften Perfektionismus."
Wenn man dies hinkriegt, wird man wohl die besten Ergebnisse erzielen. Oft besteht allerdings die Herausforderung eine gesunde Grenze zu ziehen.
Auf einen bullshit-freien Tag
Besten Gruß
Chapper
P.S.: Vielen Dank für den großzügigen Upvote.
RE: Bullshit: Fluch oder Segen in einer schnelllebigen Zeit?