Intrigen, Machtspiele und verborgene Fäden: „Die Puppenspieler“ von Tanja Kinkel erzählt von Menschen, die glauben zu lenken und doch selbst gelenkt werden. Ein historischer Roman über Einfluss, Täuschung und den Preis der Kontrolle.
Im Mittelpunkt steht der junge Richard, der durch einen Schicksalsschlag ins Haus des Jakob Fugger gerät um dort das Kaufmanshandwerk zu lernen. Ein erstaunlich flüssiges Buch von Tanja Kinkel, die es mit Mitte Zwanzig schrieb.
Mir fehlten an manchen Stellen etwas die Spannungsbögen aber man lernt viel über das damalige Europa der Renaissance. Besonders die Macht der Kirche ist sehr einprägsam geschildert.
Insgesamt hat es mit gefallen, wenngleich es mich aber nicht umgehauen hat. 7/10