Der Begriff "kleine Welt" war vielleicht mißverständlich. Wir sagen dies oft, weil wir heute Infos aus allen noch so fernen Winkeln der Welt erhalten können, in kürzester Zeit und vom Sofa aus.
So meinte ich das aber nicht. Wenn du nur zur Kenntnis nimmst was du selbst siehst und erlebst, dann ist deine Welt wirklich klein - weil man dann kaum etwas von der Welt mitbekommt. Wie jemand, der auf einer kleinen Insel wohnt und denkt, das wäre die gesamte Welt - weil er vom Rest der Welt nichts weis.
Zu Hawass: ja, wenn man nur 1 oder 2 Leute hört, die sagen er wäre unfair, dann kann das leicht eine Falschinformation, Intrige oder sowas sein. Wenn man das aber über Jahre immer wieder hört... Man müßte mal nachprüfen, wieviele Verwandte von ihm Jobs bei der Antikenverwaltung oder anderen Regierungsstellen haben bzw. hatten. Würde mich nicht wundern wenn das eine stattliche Anzahl ist.
Standesdünkel hat die Wissenschaft schon oft behindert, grade zB. in England bis ins 20. Jahrhundert hinein. Leute ohne Akademischen Titel, Vermögen oder wenigsten einem Adelstitel, erhielten kaum Anerkennung egal was sie herausfanden. Und Frauen schon garnicht.
RE: Das Dilemma heutiger Wissenschaft