RE: RE: Das Dilemma heutiger Wissenschaft
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RE: Das Dilemma heutiger Wissenschaft

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Natürlich kann man letztendlich nur über das sicher sein, was man selbst gesehen hat. Wirklich physikalisch gesehen, meine ich, nicht in Medien oder gelesen oder von anderen Leuten gehört oder sowas. Allerdings wird die Welt ziehmlich klein, wenn man das konsequent durchzieht.

Ein interessanter Aspekt, wie ich finde. Ob die Welt dadurch klein wird, weiß ich nicht zu sagen, nur, dass sie bereits jetzt sehr klein geworden ist, wo man sich fast ausschließlich von medialen Ereignissen online informiert und die physikalische Welt auf ein solches Minimum reduziert ist, dass man zwangsläufig auf Medien ausweicht. Es wäre interessant, zu überprüfen, ob die Welt sich nicht als reich und inspirierend offenbart, wenn man sie aufs physikalisch Erreichbare, Erfahrbare und Verstehbare "reduziert" (wobei hier die Reduktion als positiv zu verstehen wäre).

So würde ich also argumentieren, dass das, was du als kleine Welt bezeichnest, längst eingetreten ist, nur eben umgekehrt. Die Erfahrungen in der physisch lokalen Wirklichkeit sind vergleichsweise gering. Jedenfalls in meiner. Vielleicht wäre es anders, lebte ich auf dem Land, mit mehreren Leuten, unterschiedlichen Generationen und einer nicht auf reine Erwerbsarbeit orientierten Lebensweise.

Was du über Hawass sagst, kann stimmen oder auch nicht stimmen. Selbst wenn man O-Töne oder gar Interviews zeigt, wissen wir, dass etwas aus dem Zusammenhang gerissen sein kann und ein Schurke als solcher erscheint, dessen Aussagen man verzerrt. Es kann aber eben genauso sein, wie du sagst und er gehört zu denen, die andere unterdrücken wollen.

Standesdünkel sind gewiss an der Tagesordnung. So viel ist sicher :)

@erh.germany: Natürlich kann | Ecency