Warum denn? So haben alle was zu verlieren, die Nettoeinzahler - denn es wird ihnen ja längst nicht alles weggenommen, sondern sie leben noch ganz gut, zudem können sie mit ihren A6 rumfahren ohne das ihnen jemand den Hals abschneidet. Und auch die Nettoempfänger - die haben ein Dach über dem Kopf und was zu essen und noch ein bischen mehr. Natürlich sind die dadurch abhängig, das ist ja Sinn der Sache. Zudem generieren auch sie Steuereinnahmen (d.h. ein Gutteil der "Wohlfahrtsgelder" fließt als Steuern wieder zurück an den Staat, schafft Konsum, Arbeitsplätze usw.). Glaubst Du, das ist alles fehlgeleitetes Mitleid? Das man jetzt sogar über Grundeinkommen und Grundrente spricht, trotz der Kosten dafür?
Das dieses ganze Wohlfahrtssystem unvermeidlich ist (aus Sicht der Herrschenden) sieht man schon daran, das es das sogar in den USA gibt. Denn es widerspricht zutiefst deren Lebensauffassung. Aber 30 oder 50 Millionen Leute, die mit einer Schrotflinte ums Überleben kämpfen möchte man dann lieber doch nicht riskieren.
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6y
RE: Der Wohlfahrtsstaat, ein Akt der Nächstenliebe?