Mag sein das heute andere Player mitmischen als vor 100 Jahren, aber das ändert am System nichts. Und die sagen wo es langgeht, nicht die Politmarionetten.
Wenn Banken sich an Regeln halten, dann deshalb, weil es für sie von Vorteil ist. Ansonsten machen die was sie wollen, dafür gibt es ja genug Beispiele. Schau doch nur die Deutsche Bank an: da kann man gleich einen Zaun drum bauen und sie zur JVA erklären - schon hat man die richtigen darin einsitzen.
Natürlich sind die Chinesen und Russen besser positioniert als der Westen (und besonders die USA). Dennoch wird man an der Blasenökonomie festhalten solange es geht. Beim nächsten Crash wird wieder "gerettet" und Geld gedruckt bis die Computer glühen. Denn zum Goldstandart kann man nur zurückkehren, wenn man Gold hat - wenn nicht ist man pleite. Und z.B. das US Gold hat schon seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen. Aber selbst wenn es wirklich welches gibt, ist das wahrscheinlich ein Witz im Vergleich zu den Chinesischen Reserven (bei den Russen bin ich nicht sicher), die immer noch weiter wachsen.
Bei einem neuen Goldstandart müßten alle ihre Karten auf den Tisch legen, denn nur mit Versprechungen kann man keine Währung stützen. Besonders gilt das übrigens auch für den Euro. Wäre sicher spannend zu beobachten, welche EU Staaten bereit wären ihre Goldreserven in den EU Topf zu werfen um den Euro zu stützen. Zum Beispiel die großen Europa Fans Frankreich und Deutschland - die sollen dann ihr Gold zur Verfügung stellen, damit die diversen Trittbrettfahrer, die nichts beisteuern können oder wollen, einen schön soliden Euro haben? Das möcht sehen...
RE: Rückkehr zum Goldstandard?