Heute am späten Abend geht es mal einmal um das Thema Schuleintritt.
Früher gab es dazu das tolle Wort Schulreife, tja weit hergeholt. Man dachte ja schließlich auch das ein Kind reifen muss wie eine Pflanze. Abstrakt sowas heute noch zu denken.
Die Schulreife bezeichnet sich als Abschluss eines Prozesses in dem das Kind die körperliche Reife erreicht hat in die Schule zu gehen. Sagt aber nix darüber aus ob das Kind auch kognitiv/ emotional/ sozial und motorisch dazu in der Lage ist. Deswegen ist der Begrisf Schulreife auch schon lange überholt. Dennoch ist er weiterhin im Sprachgebrauch gängig.
Jedoch ist heute die Schulreife als Schulfähigkeit zu verstehen.
Was ist die Schulfähigkeit?
Die Schulfähigkeit ist eine Kombination aus Emotionalen - Kognitiven - Sozialen - Motorischen Kompetenzen die ein Kind bis zum Eintritt in die Grundschule besitzen sollte.
Eine allgemeine Definition gibt es dazu nicht wirklich. In Erzieherbereich nutzen wir sehr gerne die Erklärung von Prof. Gerhard Witzlack.
Dieser sagt:
die Summe ganz bestimmter Verhaltensmerkmale und Leistungseigenschaften, die notwendig sind, um im Anfangsunterricht und der weiteren Schulzeit Lernimpulse wahrzunehmen, aufzugreifen und im Sinne einer aktiven Lernauseinandersetzung zu nutzen.
So das war es auch schon. Oh man, ganz schön viel was auf einen kleinen Knirps so zukommt. Als Erzieher hat man die Aufgabe diese Prozesse zu begleiten, aber eigentlich nix im Vorfeld für die Schule zu tun. Ich finde manchmal sind bereits Schulfähige Kinder dennoch sehr überfordert mit dem ganzen Anforderungen. Gerade in Anbetracht des Überganges des Kindes von der Kita in die Schule.
Es gibt dazu ein interessantes Übergangsmodell, welches im Moment noch in der Findungs und Testphase ist. Das Modell nennt sich „Die Brücke“
https://www.offensive-bildung.de/p05/engagement/de/content/projekte/die-bruecke/index
Ich könnt gerne mal reinschauen, falls Interesse besteht.
So nu aber bis Neulich