Dieser Post sollte eher die Überschrift ”auminda wird nicht fit“ tragen... Irgendeine tötungsresistene Seuche hat unsere Familie heimgesucht und nun geben wir uns seit etwa einer Woche den Krankheitslöffel in die Hand. Nachdem ich von Mittwoch bis Samstag zu nichts in der Lage war hat es am Wochenende erst meine Tochter und dann auch meinen Sohn erwischt. Pünktlich zum Valentinstag hat es mich heute dann Magen-Darm-Technisch aus den Latschen gehauen... kann man ja so machen.
Eine Ergänzung der Vollständigkeit halber: Mein Sohn hat nun auch noch eine fette Bindehautentzündung. Wer eigene Kinder hat kann sich vorstellen wie hoffnungslos mein Versuch ist die Keime des einen Kindes vom anderen fernzuhalten. Es wird vermutlich eine Frage der Zeit sein bis die Große auch verklebte Augen hat. Ein TRAUM!
Der fehlende Sport hat auch meine Motivation zur Optimierung meiner Ernährung gedämpft. Während ich mich letzte Woche kränkelnd in Selbstmitleid und Süßigkeiten gewälzt habe, bekomme ich in dieser Woche kaum einen Bissen runter - vor allem heute!
Kleine Anmerkung: Diesen Beitrag habe ich in den letzten Tagen verfasst und wollte ihn eigentlich gestern Abend posten. Nun... irgendwie kam es nicht dazu deswegen poste ich ihn jetzt und verändere aber im Text kein heute zu gestern mehr.
Sowas nervt! Da bekommt man nach langer Trägheit endlich seinen Hintern hoch und begibt sich auf einen guten Weg zu mehr Sport und einem rundum gesünderen Leben und dann schlagen die Viren und Bakterien um sich und machen einem erst mal einen dicken Strich durch die Rechnung. Leider hat irgendein Bereich in meinem Hirn keine Toleranz für Umstände und Zustände und verspürt den Zwang einen perfekten Plan zu befolgen. Anscheinend hat dieser Teil des Gehirns auch die Befugnis bei nicht Einhalten solcher Pläne die “Operation XY” abzubrechen. Folglich sinkt die Motivation unter Null und es stellt sich ein “aha - siehste wie immer! Du ziehst ja doch nichts durch” - Gedanke ein.
Dieses Mal versuche ich mir ganz bewusst zu machen, dass das ein richtig dummer destruktiver Gedanke ist und das überhaupt nichts dagegen spricht, dass es nächste Woche, wenn es mir wieder gut geht, einfach ganz normal weiter geht.
Was macht ihr um Zweifel und Demotivation auszuschalten?
Vorausgesetzt meine Kids werden übers Wochenende auch wieder fit, steht dem Sportprogramm für nächste Woche nichts im Weg.
Einen kleinen emotionalen Rückschlag muss ich einstecken und zwar hat meine Freundin, mit der ich auf den Muddy Angel Run trainiere sich eine Knieverletzung zugezogen. Am Montag soll abgeklärt werden ob der Meniskus durch ist - aber so oder so: sportlich fällt sie wohl für einige Wochen aus.
Ich habe mir vorgenommen nächste Woche ganz normal Mittwoch und Freitag zum Sport zu gehen und Sonntag Vormittag die Runde zu laufen. Außerdem hoffe ich, dass ich es vielleicht an einem Abend mal zum Schwimmen schaffe. Früher habe ich das öfter gemacht. Das Shred Programm möchte ich noch nicht direkt wieder aufnehmen. Dafür aber wen möglich hin und wieder am Abend eine Runde Hula Hoop einbauen.
Einen gesunden Ernährungsfahrplan zu fahren scheint mir wirklich am schwersten zu fallen. Eigentlich versuche ich zur Zeit immer für eine Woche vorzuplanen und gesunde Gerichte zu kochen. Da ich in den letzten 8 Tagen aber nur sporadisch einkaufen war um immer mal wieder Dinge zu besorgen, die ich akut brauchte, fiel dieser Plan die letzten anderthalb Wochen flach. Außerdem fehlt mir Inspiration für mehr Abwechslung auf der Menükarte. Also wenn ihr Ideen habt was ich kochen könnte: Immer her mit den gesunden Rezepten!
Morgen werde ich jedenfalls ein riesiges Blech Ofengemüse machen.
Ofengemüse war super lecker!!!
Also in diesem Sinne verabschiede ich mich und versuche ein paar Stunden Schlaf abzubekommen! Das Wochenende ist in greifbarer Nähe!
Cheers,
auminda
Hier findet ihr die vorherigen Teile dieser Serie:
[🏃🏻♀️] auminda wird fit - Part 2
[🏃🏻♀️] auminda wird fit - Part 1