Am allerschönsten empfand ich die Mythologie von Atlantis, (da war immer ein Abenteurer dabei, wie Indiana Jones/ Tomb Raider!
Und die ist einfach schön als Kind für mich gewesen! So viel Wasser!!!!
Ich liebe alle Geschichten, die mit dem Ozean zu tun haben einfach) die Mayas fand ich krass und die keltische Mythologie...die war so "magisch"!
Ich geh mal mit meinem ersten Kaffee auf'm Balkon.
Es regnet.
Man....des Nachbars Auto ist laut....
Die Menschen erwachen und die Stille und Geborgenheit der Nacht weicht dem Radau der Menschen und Maschinen!
Nun dann....
Einst einmal, so glaubten unsere Vorfahren, die alten Germanen-gab es eine Zeit, da alles nicht war:
Nicht die Erde und Meere, noch der Himmel mit seinen unzählbaren Sternen; nichts war da, als ein ungeheuer, finsterer Abgrund:
Ginnungagap, die gähnende, lautlose, tote Kluft.
Aber in dem grenzenlosen, schweigenden lebte Fimbultyr, der geheimnisvolle, große, allmächtige Weltgeist, den nie ein Auge gesehen hat.
Nach seinem Willen entstand im hohen, kalten Norden das finstere Nebelreich Nifelheim und fern im Süden Muspelheim, das Reich der Gluthitze, des Feuers.
Und ein Brunnen entsprang im unklaren Nifelheim:
Aus seiner grundlosen Tiefe brachen 12 Ströme hervor, die sich mit donnerndem Rauschen in den unermesslichen Abgrund stürzten.
Ihre Fluten, die Eliwagar, erstarrten in der grausigen Kälte Ginnungagaps zu Eis, und da der brausende Kessel sich immer erschöpfte, schob sich eine Eisschicht über die andere, und im Laufe vieler Jahrtausende füllten die stetig wachsenden Massen einen Teil des gähnenden Schlundes aus.
Wie anders war es im Reich des heißen Südens, in Muspelheim!
Dort zischte und Blitze es von umherstiebenden Feuerfunken; auf tausend Essen sprühte und leuchtete die rote Glut, und die Hitze war groß, dass nur einer sie zu ertragen vermochte:
Dort saß auf einem Felsblock der Feuerriese, schwarz und finster von Angesicht, gestützt auf sein flammendes Schwert, und beobachtete, wie die Funken von seinen Essen über den gähnenden Abgrund flogen und drüber auf die Eisblöcke Nifelheims niederfielen.
Hatte Fimbultyr, der ihn zum Herrn von Muspelheim gesetzt hatte, ihm kundgetan, dass dort eine neue Welt voll großen, reichen Lebens entstehen sollte?
Reichte sein Blick bis an das Ende der Tage, da er im Bunde mit allen Unholden der Zerstörung aufbrach, um in gewaltigem Kampf die Schuld und Sünde versunkene Welt der Götter und Menschen zu vernichten?
Die Feuerfunken vermischten sich mit den Wassertropfen aus dem Urweltbrunnen, und auf den starren Eismassen des Eliwagar fing es an zu zischen, zu dampfen, zu wallen; und siehe:
Aus der kreisenden Gärung entstand ein lebendes Wesen:
Und noch ein zweites Lebewesen ging aus den gärenden Massen hervor....
....die Kuh Audhumbla, die Schatzreiche.
Aus ihrem Eurer flossen vier Milchströme, die dem Riesen Yimr zur Nahrung dienten und ihm ungeheure Kraft verliehen.
Eines schönen Tages, da er sich satt getrunken hat, entschlief er und geriet in Schweiß.
Da erwuchs ihm unter einem Arm ein Sohn, unter dem anderen Arm eine Tochter, und diesen beiden entstammte das gewaltige Geschlecht der Hrimthursen (Reif- oder Frostriesen).
Die Kuh Audhumbla leckte an den salzigen Eisblöcken, und unter ihrer Zunge kam aus dem Block in drei Tagen ein Mann hervor, der groß, stark und schön gewesen war.
Er nannte sich Buri und schuf aus eigener Kraft einen Sohn, der Bör hieß.
Dieser nahm die Riesentochtee Bestla (die Beste) zur Frau, und sie bekamen drei Söhne.
Wodan/ Odin (Geist)
Hönir/ Wili (Wille)
Loki/ We (Weihe/ Heiligtum)
Diese drei Söhne Börs waren von göttlicher Kraft und Schönheit, ganz unnähnlich den unförmigen, plumpen Riesen aus dem Geschlecht Ymirs.
Sie zogen aus zum Streite gegeneinander, und trotz seiner gewaltigen Kraft unterlag der schreckliche "Brüller" und wurde erschlagen.
Aus den Wunden des Ungeheuers ergossen sich so mächtige Blutströme, dass in der dampfenden Sinflut alle Hrimthursen ertranken-bis auf zwei!
Bergelmir und seine Frau, die sich auf einem Boot retteten.
Diese beiden wurden die Stammeseltern aller späteren Riesengeschlechter.
Als sich die Flut verlaufen hatte, nahmen die Sieger den ungeheuren Körper Ymirs, warfen ihn mitten in den gähnenden Abgrund zwischen Nifel-und Muspelheim und schufen aus ihm die neue Welt.
So war nun Land und Wasser abgetrennt, geschieden von einander.
Die Erde wurde trocken, kreisrund umflossen vom Ozean; an der jenseitigen Küste und auf den Inseln des Nordens und Ostens siedelten sich die Riesen an;
Die erhöhte Mitte der Scheibe wurde Midgard benannt und sollte künftig dem Menschengeschlecht als Heimstätte dienen.
Und es regnet immer noch....der Kaffee ist kalt!
Ich hab die Namen nachgeschlagen und hoffe diese richtig benannt zu haben!
Brauche erst den zweiten Kaffee....für Grammatik oder Rechtschreibung gebe ich heut früh keine Garantie ab...bin noch verpennt!!!! In der Not korrigiere ich nach.