Wie erklärt sich der Frosch die massiven Eingriffe in die Grundrechte der Bürger durch die politisch Agierenden? Meinungsfreiheit, Eigentum um nur zwei zu nennen?
Die massiven Eingriffe in bürgerliche Grundrechte sind auch so ein gefühltes, und dann behauptetes Ding. Wollen wir die nicht erst einmal argumentativ derart belegen, dass sie belastbare Tatsache werden, bevor wir mit dieser Behauptung hausieren gehen.
Das einzig Bedenkliche, was ich im Verhätnis der Bürger zur Politik feststellen kann ist die Tatsache, dass die Mehrzahl der deutschen Bürger seit 70 Jahren einer Politkaste weitgehende Vollmachten zugesteht, ohne sich um den Kern der eigenen, politischen Bedürfnisse zu kümmern. Dahinter steckt das fatale Missverständnis, der Servicegedanke dafür bezahlt zu haben, dass man seine politischen Bedürfnisse vollumfänglich delegieren kann, um sich bequem in die Wohlfühlzone zurück zu ziehen. Niemand hat gesagt, dass wir zu sabbernden Konsumidioten regredieren sollen.
So erkläre ich mir die gefühlten und auch die tatsächlichen Zugriffe angeblich Mächtiger auf das Bürgervermögen. Die Bürgerschaft hat 70 Jahre lang auf ihrer Verfassung geschnarcht und nicht gemerkt, mit welchen Tricks eine unseriöse Wirtschaft versucht, an seine Pfründe zu kommen. Dass bürgerliche Grundrechte auf der Kippe stehen, muss mir erst Mal einer der mirakulös in die Verschwörung Eingeweihten schlüssig mit Argumenten so belegen, dass ich daraus eine fundierte Verfassungsklage ableiten kann. Ansonsten ist der Verlust von Grundrechten das Hirngespinst unzulässiger Propaganda. Heiße Luft! Unwidersprochen wird so etwas im Umgang mit dem Tümpelinstitut niemals bleiben.
Political Correctness bedeutet nicht, dass ein Herr Mohr seine Apotheke nicht mehr Mohrenapotheke nennen darf. Aber Nigger darf nur der Nigger im Spaß zum Schwarzen sagen. Es steht niemandem sonst zu, Menschen derart verächtlich anzusprechen. Ansonsten ist Political Correctnes für mich nerviges Klein–Klein einer puritanischen Gedankenpolizei, die leider notwendig geworden ist. PC ist aus durchaus nachvollziehbaren Gründen gefordert, betrachtet man bei Verstand die Sprache der neuen Faschisten, die glauben, mittlerweile alles sagen zu dürfen, was ihnen als Furz seit 70 Jahren quer liegt.
Political Correctness bedeutet für mich persönlich, keine Lügen und Vorurteile mit halt- und inhaltslosen Totschlagargumenten zu verbreiten. Wenn du mir mit lauter Phrasen aus dem Almanach der faschistoiden Propaganda kommst, fühle ich mich im Disput nicht ernst genommen. Womit jede Art weiterer Kommunikation im Keim erstiuckt wird. Niemand braucht diese Politstatements. Wir brauchen Gespräche und vor allem die Ergebnisse daraus!
RE: Merkels Masseneinwanderung