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"Die geschichtliche und reale Nähe zu Russland kann man nicht dadurch wegmachen, dass man die Ukraine gerne verwestlicht sähe."
- Es ist egal, was "man" oder der Westen gerne sähe. Entscheidend ist, dass die Ukrainer in den letzten 8 Jahren durch den dauerhaften Krieg zunehmend anti-russisch wurden (aus Sicht von Putin & Co. ist das neo-nazi). Was bleibt den Ukrainern denn übrig, als pro-westlich zu werden und Unterstützung zu suchen?
"Du hast Leute im Land, die sich nicht einig sind. Diese Uneinigkeit zu übergehen, maße ich mir nicht an."
- Ich mir auch nicht. Dazu gab und gibt es Wahlen. Und die sind recht eindeutig.
"Wen genau meinst du mit "Ukrainer wehren sich?" Die Zivilbevölkerung? Was heißt genau "wehren"? Meinst du kämpfen?"
- Ja, die Zivilbevölkerung. Wehren heisst, den russischen Kampftruppen Hindernisse in den Weg zu stellen, um deren Vormarsch aufzuhalten bzw. zu verhindern. Zur Not heisst "sich wehren" auch kämpfen.
"Alternativen gibt es vermutlich, wenn man sie sehen oder über sie nachdenken will. Daher gebe ich deine Frage an dich zurück."
- Die Alternative zum Stopp der russischen Streitkräfte ist eine Kapitulation. Dieser Kapitulation würden Hexenjagden, Hinrichtungen und ethnische Säuberungen folgen.
- Ich befürchte wir werden eine Alternative zum Stopp der Russen sehen. Und ich frage mich, wie viel passieren muss, bis die Putin-Apologeten erkennen, wem sie das Wort geredet haben.
"Ich bleibe vorsichtig mit Begriffen wie Massenmord."
- Bin ich auch. Ein Massenmord findet aber bereits in Charkow statt.
RE: Russia's last Hurrah