Danke für deinen Hinweis – und ja, du hast völlig recht: Die Art der Schulden ist entscheidend. Aber gerade bei Immobilien lohnt sich ein nüchterner Blick auf das Risiko hinter dem Versprechen.
Ein Beispiel:
Ein Immobilienkredit über 300.000 €, auf 20 Jahre abgeschlossen – einmal mit 1,5 % Zinsen, einmal mit 4,5 %.
Die Unterschiede sind gewaltig:
Bei 1,5 % Zinsen zahlt man nach 5 Jahren rund 87.370 € zurück.
Bei 4,5 % Zinsen sind es bereits 115.314 € – also fast 28.000 € mehr, nur durch den Zinssatz.
Und das ist nur der Anfang. Über die gesamte Laufzeit summiert sich dieser Unterschied auf einen sechsstelligen Betrag – ohne dass man einen Cent mehr Wohnraum oder Vermögenswert dafür bekommt.
Dazu kommen mögliche Leerstände, Instandhaltung, staatliche Eingriffe – alles Risiken, die viele beim Kauf ausblenden.
Deshalb meine persönliche Haltung:
Eine Immobilie ist erst dann ein echter Vermögenswert, wenn sie schuldenfrei in meinem Eigentum steht – und ich nicht auf Mieteinnahmen oder Fremdmittel angewiesen bin, um sie zu halten.
Vorher ist sie ein finanzieller Vertrag mit einer Bank – nicht mit der Freiheit.
RE: Freiheit beginnt nicht an der Börse – sondern in deiner Bilanz