Weißt du eigentlich, wie Datenkraken wie Amazon oder Google arbeiten ? Ich füge am Ende einen Link ein, da kannst du nachprüfen, was du so mit deinem Browser an Daten mitschickst. Heutzutage muß man nicht mehr Serverdaten auslesen, es genügt, was Browser senden .. und wohin ! Wenn du also zB auf einen Affiliatelink klickst, dann sendest du alles, was sie wissen wollen, an Amazon .. oft schon genug Daten dadurch, wenn du eine Seite aufrufst, auf der solche Links gepostet sind !
Diese Daten gehen sofort in die großen Datenspeicher, werden verglichen mit ähnlichen Daten, ob du schon wo anders gekauft hast oder Mitglied bist, zudem werden deine Bankdaten ausgelesen und gespeichert -- etwas, das bis vor 2 Jahren ein Richter genehmigen mußte, darf jetzt jeder Online-Konzern -- in dein Bankkonto sehen ..
Aufgrund deiner Browserdaten -- welches Gerät, welches Betriebsprogramm, welcher Standort, welche Wohngegend und deiner Bankdaten wirst du eingeschätzt - als Kunde -- und bekommst ab sofort nur noch jene Angebot eingeblendet, für die man dich einschätzt -- ein Mac-User in einem Nobelbezirk bekommt völlig andere Angebote auf genau dieselbe Anfrage als ein Win-User in einem Arbeiterbezirk .. andere Preisklassen, andere Statussymbole ..und wenn sie deinem Bankkonto entnehmen, daß du nicht kreditwürdig bist, nur gegen Barzahlung ohne Teilzahlungsmöglichkeiten .. der EU geht die Wirtschaft ja über alles, vor allem über unsere Privatsphäre ...
All diese Daten haben natürlich einen Wert .. heutzutage wertvoller als Gold .. der geschätzte Userwert eines bestätigten Kunden mit Bankkonto ist an die 2.500 ,- Euro -- jetzt hat so eine Datenkrake wie Amazon Milliarden Userdaten .. wennn man die Mehrfachkäufer abzieht, bleibt schon eine satte Milliarde -- mal 2.500,- macht den Börsenwert, also den größten Batzen davon .. und da Börsenwerte Assets sind, die nach einem Jahr Halten steuerfrei werden, können diese Daten, die letztes Jahr gesammelt wurden, zu einem guten Preis steuerfrei an andere Interessenten weiterverkauft werden -. meist an ihre eigenen Tochterfirmen .. also Steuerfreiheit und Steuervorabzug in einem .. sogar viele der gelisteten Firmen gehören ja schon Amazon -- es bleibt also alles in der Familie .. Listengesellschaft mit kaum Einkommen in Irland , aber hohen abzugsfähige Ausgaben und steuerfreier Aktiengewinn .. genauso arbeiten auch Google oder Facebook .. ihr wirklicher Gewinn sind deine Daten ..
Dezentralisiert man diese .. also baut Netze, auf denen Soziale Netzwerke oder Firmen dezentral laufen, sprich keinen gemeinsamen Sammelserver besitzen, bleiben diese deine Daten in deinem Eigentum .. außer dir und deinem direkten Kunden kann sie keiner auslesen oder sammeln ! Davor haben sie Schiß ,, denn man muß gar nicht so viele Kunden abziehen, um sie ins Wanken zu bringen .. sie spielen ein Hochrisikospiel mit virtuellen Werten -- fällt das Wachstum weg, nur das Wachstum, ziehen sich die Fiatgeld Investoren zurück (die sie brauchen, um Server- und Personalkosten zu begleichen, sonst müßten sie Aktien und Macht abgeben .. ) und ihre Imperien stürzen .. das wissen sie, daher arbeiten sie mit Einschüchterung, "Abmahnung" und sonstigem Druck, wo sie nur können - Angstmache, um völlig legale Mittel, die sie nicht verbieten KÖNNEN, zu unterbinden ..
In einem dezentalen Netzwerk bist du ein Bindegleid zwischen Millionen anderen Usern, ähnlich wie bei Torrents, und jeder ist im Besitz seiner eigenen Daten .. keine Chance, hier etwas zental zu "sammeln" und zu handeln oder personenbezogene Werbung einzublenden .. alles nur Vertrauenssache .. auch bei der Kundenbewertung, denn DU weißt, wer bei dir gekauft hat und wie er dich bewertet hat .. DU kannst es öffentlich mit ihm austragen .. niemand, den du nicht kennst, kann dir eine Bewertung schreiben -- oder du für ihn ! Beide - Käufer und Verkäufer - haben die volle Kontrolle .. und jetzt stell dir die Panik des Systems vor !!
RE: Tagebuch des kleinen Wirt - Mein eigener Gin geht in den Verkauf!