RE: RE: Die Jugend von heute
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RE: Die Jugend von heute

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Ob deine Vermutungen mit der Wirklichkeit gleichzusetzen sind, lässt sich anhand nie erhobener Daten nur schwerlich nachweisen. Helfen könnte jedoch ein intensiver Blick in die Manuskripte der Scheffel-Preisträger aus den vergangenen zwei bis drei Jahren weiterhelfen. In deren Rückblicke auf die Schulzeit und Ausblicke auf das, was nun ansteht, ist oft zu erkennen, wie diese Generation tickt.
Die Diagnose »Erblindung auf dem linken Auge« wird danach wohl kaum aufrechterhalten werden können. Unzweifelhaft jedoch die Tatsache, dass leicht verdauliche Parolen aus dem rechten Lager sich erheblich leichter verbreiten lassen und (ähnlich dem Fast-Food) dementsprechend Konsumenten finden.
Wir haben Gleise und Straßen tagelang lahmgelegt, haben uns mit der „Staatsmacht“ die heftigsten Straßenschlachten geliefert und schreien nun auf, wenn sich jemand an den Asphalt klebt.
Das komplette Paket einer desaströsen Corona-Politik (inkl. der Maskenbeschaffung) kam aus einem Ministerium, dessen damaliger Leiter wohl kaum mit dem Gewand eines totalitären Kommunisten auf der Regierungsbank saß.
Ich hege eher die Befürchtung, dass wenn es einmal richtig Rums macht, wir „Alten“ uns nach Zeiten sehnen werden, als wir noch glaubten, die Jugend sei desinteressiert.
Schwierig gestaltet sich dazu der Kampf um eine dezimierte Einwanderung, wenn mein Name Eydan Yilmaz lautet.

@w74: Ob deine Vermutungen | Ecency