RE: RE: Betrachtung der Diskussionskultur im Netz am Beispiel der Debatte bezüglich der Ausgaben für Baerbocks Visagistin.
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RE: Betrachtung der Diskussionskultur im Netz am Beispiel der Debatte bezüglich der Ausgaben für Baerbocks Visagistin.

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Die Gesellschaft im steten Wandel. Dies lässt sich mit und an deinem Beitrag vortrefflich veranschaulichen.
Der unablässig brodelnde Topf mit Halbwissen, zufällig gehörten und rein erfundenen Nachrichten, der früher am Stammtisch oder rund um die Theke in der Kneipe am Kochen gehalten wurde, hat nun seinen Platz auf der Induktionsplatte gefunden. Platziert direkt neben der Couch, auf der das Smartphone stets griffbereit liegt oder nahe dem PC.
Schlecht für den Wirt und ebenso deprimierend für all jene, die in den nie schlafenden Medien mit Stammtisch-Weisheiten überschüttet werden, obwohl das ureigene Interesse vollkommen anders gelagert scheint.
Zum Fundament deines Beitrages:
Gegossen wird das erhofft stabile Gebilde, welches im Anschluss als Meinung des Volkes seine weitere Verbreitung im Netz finden soll, aus dem zusammengebrauten Mörtel des Vereins „Bund der Steuerzahler“, der fälschlicherweise als das Aufsichtsorgan der deutschen Steuerzahler angesehen wird. Dieser eingetragene Verein ist nichts anderes als der Interessenvertreter ganz bestimmter Gruppierungen. Zu denen sich, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht der „Arbeiter von der Stange“ zählen kann und darf. Die aufgearbeiteten Daten, die der Verein den Leichtgläubigen vorsetzt, können und werden im Vorfeld exakt so manipuliert, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung den Dorn im Fleisch spürt. Was folgt, ist gewollt: der laute Aufschrei.
Wer den Stachel im Allerwertesten spürt, dessen Finger findet nicht nur flugs den Temperaturregler an der Induktionsplatte, sondern auch Zugang zu Twitter und Co.
Ein ausgiebiges Kochen eines Eintopfes mit den vorher erwähnten Zutaten, wird durch das Überkochen, weil jeder noch seine Zutat beifügen möchte, auch nicht mehr genießbar.
Nur scheinen dies die Hobby-Köche noch nicht kapiert zu haben?
Über Sonderausgaben im AA oder sonstigen Ministerien lohnt sich zu diskutieren, wenn verlässliche Zahlen des Bundesrechnungshofes vorliegen.
Meine Hochachtung für deine Geduld, sich überhaupt mit den Reaktionen beschäftigt zu haben!!

@w74: Die Gesellschaft | Ecency