Ich stimme Kant zu, wenn er rät, der Mensch solle sich öfter seines eigenen Verstandes bedienen. Doch dem alternden Menschen, die Genialität langsam aber sich zu entziehen, halte ich für eine höchst fragwürdige Philosophie.
Ebenso halte ich es für keine sonderlich gute Idee, die Angst des Spielfeldes, das da heißt „LEBEN“, zu verweisen. Sie taugt als Ratgeber in so mancher Situation, in der unser Kopf mit den zu bewältigenden Arbeiten doch ziemlich überfordert scheint.
Du hast dir selbst die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet? Dann bist du mir Lichtjahre voraus. Ich hänge noch immer bei der Zahl 42 fest, auf die ich noch nicht einmal selbst gekommen bin, sondern die Hilfe von Deep Thought beanspruchte.
Übrigens - ein wunderbarer Beitrag, da er den eigenen Geist zum Kommentieren einlädt. 😊
RE: Ich bin nicht meine Gedanken