Es ist das uralte Lied mit den tausend Strophen. Die Erste davon lautet in etwa so: Gehe hin und wähle mich. Aber anschließend hältst du die Klappe. Ein überaus einprägsamer Text, leicht zu verstehen und gegen jegliche Art missverstanden zu werden, rundum geimpft.
Weiter gehts es mit: Wir geben und verteilen liebend gerne. Schöne Worte und leere Hülsen hüten wir im Überfluss. Privilegien sind vom Verteilermodus selbstverständlich ausgeschlossen.
Darf es noch eine Strophe sein? Echte Kompetenz ist hinderlich. Wichtig lediglich zu wissen, wie mit einem leeren Kopf der eigene Arsch über die Runden gebracht wird.
Bevor ich nun ausfallend werde, werfe ich lieber einen Blick auf den Kalender und stelle fest, dass das Fest unerbittlich näher rückt. Ein triftiger Grund, die Backstube aufzusuchen.
Das Lebkuchen-Rezept des Tages.
Den Honig langsam erwärmen und mit Zucker verrühren. Der Reihenfolge nach die weiteren Zutaten unterrühren. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Ca. 20-25 Minuten bei 175°C auf der 3. Schiebeleiste von unten backen. Anschließend noch ca. 20 Minuten im Ofen lassen.
Schokoguss oder Zuckerglasur auf die warmen Lebkuchen streichen und nach Belieben in Stücke aufschneiden. In Behälter verpackt halten sie sich über die Adventszeit.
RE: Sommer wie Winter - Freiheit!