Der Kinderfriedhof – ein Platz, an dem wohl bei keinem Passanten die Netzhaut trocken bleibt.
Mich verwundern die „aufgegebenen“ Gräber. Normalerweise nutzen doch die Städte und Gemeinden ihre Friedhöfe als Gelddruckmaschine. In meiner Gemeinde gilt die Regel, dass nach 20 Jahren das Grab erneut gepachtet werden muss oder es wird eingeebnet und umgehend verschachert.
Der Sitzsarg regt die Fantasie zu Höchstleistungen an. Hätte ich meinen Körper nicht der Uni-Klinik vermacht, so würde ich auf eine Bestattung im Handstand pochen.
Das Rotwild weiß mit Sicherheit, dass alle Jäger, die sich auf dem Zentralfriedhof einfinden, unter Garantie unbewaffnet sind. Somit ein exzellentes Zuhause.
Es lebe der Zentralfriedhof ... mit allen seinen Rehen.
RE: Zentralfriedhof Teil 2 - abseits der Prominenz