Du bleibst deinem Stil treu. Stets aus der Sicht des Beobachters, der das Erlebte (Wahrgenommene) in Sätze formt. Waren es gestern die Fachwerkhäuser, Denkmäler und menschenleere Straßen, führst du mich nun durch die engen Gassen der medizinischen Diagnostik. Meiner Auffassung nach kommt es dadurch zu einem Verlust der emotionalen Bindung beim Leser gegenüber der Hauptfigur (Markus). Ich verliere, um es anders auszudrücken, das Steinige unter meinen Füßen beim Begleiten der Person, die den beschwerlichen Weg beschreitet. Für alle, die sich von Diagnose zu Diagnose hangeln und anschließend mit einem Haken die Abarbeitung signalisieren, mag dies genau die richtige Form sein. Ich benötige dagegen meist die Bilder im Kopf, die mich zum Teil der Geschichte werden lassen. Der Weg zurück zu sich selbst zu finden, kann sich mitunter wahrlich als ein langwieriges Unterfangen herausstellen. Das Ziel zu erreichen bedeutet allerdings nicht automatisch, die richtigen Lehren aus dem Erlebten ziehen zu können.
Ich habe jedenfalls die Wanderschuhe für den weiteren Weg schon mal auf Vordermann gebracht.😉
RE: ✨ A Journey Through Life – Part 1: The Beginning