RE: RE: Vom Einmachglas zur Wallet
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RE: Vom Einmachglas zur Wallet

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Für einen dummen Spruch bin ich doch immer gut:
Wer konsequent sich der Annahme des Kleingeldes verwehrt, hat anschließend auch weniger zu schleppen.
… aber auch für die Schilderung einer wahren Begebenheit bezüglich einer erfolgreichen „Bürgersteigsäuberung“:
Tatort – London, Gloucester Rd, West Kensington. Ein fürsorglicher, gleichzeitig besorgter, junger Mann (noch dazu chronisch knapp bei Kasse) läuft hoch konzentriert und gesenkten Hauptes das Trottoir der besagten Straße ab. Nein, nicht weil er sich ein eigentlich ungenießbares englisches Mittagessen nicht leisten kann, sondern, weil er auf der Suche nach fünf Penny ist, um der angehimmelten Dame, die später einmal zur Liebe seines Lebens avancieren sollte, eine Flasche Milch kaufen zu können. Klar hätte der kleine Held im Vorfeld, mit dem Wissen über die Ebbe in seinem Portemonnaie, das wunderbare Wesen um einen kleinen Zuschuss bitten können. Doch bewiesen auch in dieser verpassten Situation Stolz und Dummheit ihre enge Verbundenheit. Aber, in Anlehnung an den Spruch vom blinden Huhn, wurde der Spürhund auf dem Asphalt fündig und überreichte kurze Zeit später eine Flasche mit weißem Inhalt, von dem er genau wusste, dass er nie im Leben davon kosten würde (außer er steht voll auf schweres Magengrummeln und anschließendes Kotzen) an die engelsgleiche Gestalt in der gemeinsamen Wohnung am Elvaston Place.
Fazit: Mit fünf Pennys dem erheblich näher gekommen, was ich so stark begehrte. Nein, nicht die Milch!
Das nennt man dann wohl, eine gelungene Penny-Investition in die Zukunft.

@w74: Für einen dummen | Ecency