Es mag vielleicht für den Zuschauer (Hörer) unterhaltsam sein, was Wegscheider hier unter dem Deckmantel der eulenspiegelchen Satire präsentiert. Hat allerdings mit seriösem Journalismus nichts zu tun. Zitate in dieser Form zu präsentieren, ohne jeglichen Hinweis auf ihren Ursprung, und dabei zu behaupten, sie stammten alle aus dem Wahlprogramm der Linken, ist schlicht und einfach falsch. Wenn Frau Eralp in einer Phase ihres Lebens Solidarität mit einer Gruppe bekundete, die als linksextrem eingestuft wird, wird sie sich bei Sondierungsgesprächen zu erklären haben. Doch möchte ich an Personen erinnern, denen Gleiches vorgeworfen wurde, und die sich dennoch als „brauchbare“ Demokraten erwiesen: Joseph Martin Fischer (auch als Joschka bekannt), Daniel Cohn-Bendit oder Otto Schily.
Die Linkspartei generell als antisemitisch einzustufen, ist ebenso unhaltbar, wie die Behauptung, die Alternative für Deutschland sei nichts anderes als ein Nachkomme der NSDAP.
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7d
RE: In der Zwischenzeit, Wahlen in Berlin und Österreichs Wegscheider