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Ein Exemplar aus unserer Gattung, wie es sie nur selten gibt. Es dürfte kaum überraschen, wenn ich verrate, dass 3 seiner Bücher bei mir im Regal stehen. Den Erlöser habe ich mir allerdings erspart. Dreiviertel seiner „Erscheinungen“ auf der Leinwand sind ohnehin nur seiner chronischen Geldknappheit zu verdanken. Was mich (nach dem Erscheinen des Erdbeermundes) sehr verwundert, ist die Tatsache, dass er nicht kurze Zeit später Opfer einer Attacke einer jener Frauen wurde, die er in diesem Buch dermaßen rücksichtslos bloßstellte. Als Genie würde ich Kinski nicht bezeichnen. Vielleicht war er ein genialer Idiot. Zu gerne hätte ich Dostojewskis Meinung dazu gehört.
RE: 100 Jahre Klaus Kinski – Genie, Monster, Legende