Ich möchte dir etwas verraten – was du übrigens auch weitererzählen darfst. Ich hatte kürzlich einen Gast in meinem Kühlschrank (dort bringe ich meistens meine Gäste unter, weil sie dann länger knackig bleiben), der hieß mit Vornamen „China“ und mit Nachnamen „Kohl“. Wie sich das für einen guten Gastgeber gehört, habe ich ihm aus dem Mantel geholfen und ihn gleich zu mir an den Tisch gebeten. Wir verstanden uns von Anfang an prima und beschlossen, solche gemeinsame Stunden öfter zusammen zu verbringen. Da am Tisch genügend Platz auch für andere Gäste ist, luden wir spontan noch „Erna Karotte“, „Oskar Bohne“ (den Freunde nur „die Stange“ nennen), „Rosamunde Kartoffel“ und „Theodor Meerrettich“ ein. Der nächste Abend stand ganz unter dem Motto »knackig bis zum letzten Bissen«. „Tante Mücke“, „Maja Biene“ und „Ludwig Hummel“ waren zwar auch zugegen, aber für ein Bad in der heißen Pfanne konnten und wollten wir die Bande dann doch nicht überreden. Da das Fingerablecken während des Essens bei uns zum guten Ton gehört, haben wir auf die Plastikhandschuhe in jeder Hinsicht verzichtet.
Beste Grüße von dort, wo das Fleisch immer bestens durchblutet sich unter den Federn oder dem Fell versteckt. :-)
RE: Hast du den Mut wie Ich, Krabbeltiere zu essen? / Do you dare tasting the crawlies like me?