An diesem Philosophen und Autor scheiden sich wohl die Geister. Die Idee, sich Machiavelli und dessen »Fürst« an die Seite zu ziehen und dem Leser Einblick zu verschaffen, warum Menschen wie Trump, Putin, Xi Jinping u.s.w. ihre Ämter zum Machtausbau missbrauchen (nutzen), kann ein erkenntnisreiches Unterfangen sein. Doch, wenn jemand zuverlässig und regelmäßig mit Begriffen wie „Lügenäther“, mit Aussagen wie „Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“ oder mit der Behauptung, Flüchtlinge seien das bedrohlich Fremde schlechthin, die Populisten füttert, beginne ich, mit meinen Vorbehalten zu kämpfen.
RE: Buchrezension "Der Fürst und seine Erben" von Peter Sloterdijk