Die erste Frage kann ich mit Ja beantworten. Mein ursprünglicher Einsatz für Hive waren 0,5 BTC. Was diese heute wert wären, lassen wir lieber außen vor. 😉
Bei der zweiten Frage lande ich tatsächlich wieder bei den Gedanken aus meinem letzten Post. Für mich beginnt die Lösung nicht unbedingt damit, Hive noch stärker zu vermarkten, sondern mit Anwendungen, die einen echten Nutzen bieten und die Menschen freiwillig nutzen möchten.
Dabei muss Hive nicht einmal im Vordergrund stehen. Wenn viele kleine, eigenständige Anwendungen entstehen, die auch außerhalb des Hive-Ökosystems funktionieren, kann daraus Nutzung entstehen, ohne dass der erste Kontakt gleich lautet: „Komm zu Hive.“
Dazu gehört für mich auch ein vernünftiges Onboarding. Beispielsweise könnte ein zeitlich begrenzter Starter-Stake neuen Usern ermöglichen, von Anfang an sinnvoll teilzunehmen und sich dabei eigenen Stake aufzubauen.
Vielleicht müssen wir also weniger versuchen, Menschen zu erklären, warum sie Hive brauchen, sondern mehr Anwendungen schaffen, bei denen sie irgendwann sagen: „Das ist nützlich – das möchte ich benutzen.“
Und wenn Hive dabei im Hintergrund die Infrastruktur liefert, entsteht daraus vielleicht genau die Nachfrage, die uns heute fehlt.
RE: Hive ist kein Geldspender / Hive is not a liquid money dispenser