RE: RE: Uber in der DDR
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RE: Uber in der DDR

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Auch mich hast Du nun angesprochen.
20 Jahre meines Lebens fuhr ich Taxi und was bisher außer Acht gelassen wurde, einen Mietwagen.

Mietwagen ist nichts anderes als das was Uber auch anbietet.

Mietwagen, konzessioniert, mit Benachteiligung gegenüber dem Taxi, weil man da unterwegs keinen Fahrgast aufnehmen darf und immer wieder eine Rückkehrpflicht zum Standort hat.

ich hatte meinen eigenen Mietwagen, weil ich für die Vergabe eine Taxikonzession, obwohl ich alle Voraussetzungen erfüllte, leider als Deutscher die falsche Nationalität hatte.

Das ist jetzt kein Rassismus, sondern bitterer Ernst und wurde mir genau so auch von der Vergabestelle mündlich mitgeteilt.

Und dies war auch mit ein Grund für mein Auswandern, denn die Zeiten wurden immer härter und manche Kämpfe gingen gar bis vors Gericht. Irgendwann war dann mein Hals voll und ich bin weg .

Die Ubergeschichte kam dann erst auf als ich schon hier in Uruguay war. Ich verfolge dies nun schon seit 10 Jahren mit gemischten Gefühlen.

Fakt ist, es gibt nicht genug Taxis, für jedes Taxi gibt es in den Ballungsräumen sicherlich noch mindestens einen Mietwagen. Und dann noch die Uberfahrer. Alle wollen Geld verdienen.

Der Ehrliche bleibt dann dabei auf der Strecke, es ist meist der Taxifahrer.

Trotz all dem muss ich eines sagen, ich habe den Beruf irgendwie geliebt. Man lernt eine Menge Menschen kennen und es wird niemals langweilig.

Liebe Grüße aus Uruguay
Peter