"Kennst Du ´n guten Drummer ?".
Schlagzeuger auch Drummer genannt waren für das Machen von Rockmusik absolut unerlässlich, stellten jedoch auch das grösste Problem dar.
Zunächst war ihr Instrument relativ teuer, vor allem aber Riesengross und schwer zu transportieren.
Auf Grund ihrer begrenzten Anzahl konnten sie häufig in mehreren Bands "Mitglied" sein.
So hatten sie oft ein starkes Ego und wollten meist mehr als nur den Beat verzapfen.
Mit andauernden Breaks auf den Toms oder in den Becken zerstörten sie so manchen guten Sound, sie wollten schliesslich auch herausstechen hinter ihren Stativwäldern.
Ganz besonders die Schlechteren aus ihrer Zunft liebten es Breaks nach dem Motto #Kartoffelsackausleeren zu zelebrieren.
Der technische Fortschritt brachte während der Achtziger allerdings eine Lösung für das Problem : Drummaschinen.
Die Sounds, die damals noch kompliziert in grossen ROMspeichern lagen wurden zusehends hörenswerter, und konnten bald immensen Druck verbreiten.
Die integrierten Sequenzer mit Mir-Raumstation-Interfaces ermöglichten es sogar, sie ganze Songs performen zu lassen.
Eine Revolution.
Gitarristen und Bassisten konnten endlich frei und ungezwungen komponieren.
Die Seuche arroganter Solosänger war schon länger am Abklingen, denn vornehmlich Gitarristen entwickelten Gesangstechniken, die mit dem Gitarrespiel gut vereinbar waren.
Die Verstärkertechnik hatte ihnen schon einige Zeit vorher die Möglichkeit eröffnet mit sehr hohen Lautstärken und imposantem Druck das Publikum in Trance zu versetzen.
Das versetzte auch uns Kleinstadtpommeranzen in die Lage "Musiker" zu werden.
Hier ein kurzer Abriss unserer damaligen Songs :
Teil 2 :