Lieblingsbücher

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Trotz, dass ich eher ein Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie bin, wollte ich mich mit den sogenannten Ordo-Liberalen beschäftigen und sehen was sie zu sagen haben um mir so ein besseres Urteil zu bilden.

Angefangen habe ich mit Walter Euckens Buch Grundsätze der Wirtschaftspolitik. Was soll ich sagen, trotz vieler Kritik, bin ich positiv überrascht. Er vertritt vieles, mit dem ich einer Meinung bin. Wie zum Beispiel das ein Goldstandard besser ist als das heutige Fiat-Geld, er kritisiert eine Politik der Vollbeschäftigung und sagt über die ökonomische Theorie von John Maynard Keynes, den sogenannten dritten Weg, sie wäre ad absurdum, um nur ein paar zu nennen.

Kritisieren muss ich hingegen, dass er gegen eine Politik des Laissez-faire ist. Da es seiner Meinung nach zu Monopolen führt, da durch zu Interventionen durch den Staat und sich dadurch entweder Sozialismus oder die Kombination aus staatlicher Macht und privater Macht ergibt (Sonderrechte für wenige). Dies will er mit aller Kraft verhindern. Wie jeder Liberale jedoch wissen sollte, entstehen Monopole und die zweite Form erst, wenn der Staat zuviel eingreift (das was wir heute haben). Sollten Monopole in einer freien Wirtschaft dennoch entstehen, so halten sie sich nicht sehr lange, da sie zum Beispiel durch technische Neuerungen, investieren in andere Märkte, etc. auf Dauer nichts gegen die Konkurrenz machen können. Auch wenn er Laissez-faire kritisiert, so stimmt er dem letzten Punkt zu, er erklärt es nur noch besser. Genau wie er das warum und wie in all seinen Punkten genau erklärt.

Abschließend kann ich nur wiederholen, das ich trotz meiner Kritik positiv überrascht bin und mit vielen seiner Vorschläge leben könnte, da sie eine Minimalanforderung und damit einen wichtigen Schritt zur Freiheit stellen.

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