Schon 1922 hat der aus Österreich stammende Ökonom den Zusammenbruch des planwirtschaftlichen Sozialismus prophezeit. Die Ereignisse von 1989 haben haben seinen ungeheuren Weitblick in dieser Frage bestätigt.
In dem 1944 erschienenen Buch warnte er vor dem schleichenden Verlust der Freiheit im modernen interventionistischen Sozialstaat.
Er meint dabei, dass die Menschen wohl mit überwältigender Mehrheit für den Erhalt und Ausbau sozialer Leistungen des Staates wären. Dieselben Menschen würden sich aber ebenfalls über die ständige und dramatische Zunahme von Bürokratisierung und Regulierung beschweren, die zu einer immer größeren wirtschaftlichen und sozialen Belastung würden.
Mises argumentiert, dass das eine die Ursache des anderen ist. Wer den Umverteilungsstaat will, dürfe sich über die damit notwendige auf den Plan tretende Bürokratie nicht beklagen. Die zunehmende Bevormundung des Bürgers im Sozialstaat sei unvermeidbar.