Es gibt einige Sachen, die kann ich mir einfach nicht merken und muss sie jedesmal wieder googeln. Jetzt habe ich beschlossen, hin und wieder etwas davon hier ins Blog zu schreiben. Dann weiß ich wenigstens, wo ich suchen muss.
Auf den aktuellen Raspbian-Distributionen ist das Tool scrot standardmäßig installiert. Man kann es so aufrufen, wie man auch unter Windows Hardcopies macht: einfach die Taste Druck auf der Tastatur drücken. An dieser Stelle enden auch schon die Parallelen. Die Bildschirm-Kopie landet nicht in der Zwischenablage, sondern als png-Datei im Home-Verzeichnis des Users, im Regelfall also /home/pi.
Wie ihr sehen könnt, besteht der Dateiname aus Datum, Uhrzeit, Bildauflösung und dem Namen scrot. Der Nachteil ist, dass immer der gesamte Bildschirm abfotografiert wird.
Unter Windows kann man durch Drücken von Alt + Druck das aktuelle Fenster abfotografieren. Das geht unter Raspbian leider nicht. Stattdessen muss man ein Terminal-Fenster aufrufen und eingeben scrot -s. Das -s steht für select und man kann mit dem Mauszeiger den gewünschten Bildschirminhalt auswählen. Es gibt zwei Varianten:
Den folgenden Screenshot habe ich mit scrot -s und einfachem Mausklick erzeugt.
Ihr könnt es schon auf dem letzten Screenshot erkennen: mit scrot -h bekommt man die verfügbaren Komandozeilen-Parameter von scrot aufgelistet. Man kann das Zielverzeichnis wählen, eine Zeitverzögerung einstellen usw.
Es ist nicht das komfortabelste Tool aller Zeiten, aber es kann alles was ich brauche.