Hier ein kleines Detail aus meinem Leben: als Schüler habe ich im Schulorchester das Cello gespielt. Leider habe ich mit Ende zwanzig aufgehört zu üben. Wenn ich jetzt wieder anfangen wollte, bräuchte ich wohl Unterricht.
Der Klang dieses Instruments gefällt mir immer noch ausnehmend gut. Neben der barocken und klassischen Musik hört man das Cello auch gelegentlich in zeitgenössischen Kompositionen. Im folgenden habe ich einige Beispiele herausgesucht.
Als erstes stelle ich euch das kroatische Duo 2Cellos vor. Auf einem Galakonzert in der ehrwürdien Arena di Verona brachten sie unter anderem ein zeitgenössisches Werk zum Vortrag, das insgesamt zu meinen Lieblings-Kompositionen gehört. Es stammt aus der Feder des erst jüngst verstorbenen australischen Komponisten Malcolm Young.
Im Zusammenhang mit zeitgenössischer Cello-Musik kommt man natürlch auch an den Gemeinschaftskompositionen des Kaliforniers James Hetfield und des Dänen Lars Ulrich nicht vorbeit. Das folgende Stück haben sie gemeinsam mit ihren gelegentlichen Co-Autoren Cliff Burton und Kirk Hammett geschrieben. Zum Vortrage gebracht wird es durch das finnische Cello-Quartett Apocalyptica.
Zum Abschluss sei noch auf ein Stück der amerikanischen Songwriterin C. Lauper hingewiesen. Dargeboten wird es von Unwoman, in Kooperation mit der Sängerin Whitney Moses. Falls ihr noch nicht erwachsen und gleichzeitig Amerikaner seid, solltet ihr bitte nicht auf den Text achten. Bei euch steht es auf der "Filthy-Fifteen"-Liste, warum auch immer.
So bleibt zum Schluss die ungelöste Frage: warum gibt es Yo-Yo Ma, aber nicht Hula-Hoop Papa? Das Stück schrieb der Brite G. Harrison.