Macht ohne Verantwortung ist Diktatur. Du hast es selbst beschrieben. Jene die Beschlüsse fassen, müssen für ihr Handeln keine Konsequenzen tragen. Und Gewaltenteilung gibt es nicht wirklich. Warum sollten die Akteure sich also um ein sagenumwobenes "Grundgesetz" scheren, außer in dem Rahmen es rhetorisch gegen den politischen Gegner einzusetzen?
Das Grundgesetz selbst ist nur ein Buch, es lebt davon dass alle es anerkennen und sich daran halten. Wenn man es ungeniert brechen kann ohne gestoppt zu werden, wird es immer wieder passieren bis es faktisch bedeutungslos wird. Corona war der Dammbruch, über alles was danach kam braucht sich niemand zu wundern. Der Parteienfilz hat inzwischen alles befallen und jetzt wundern sich manche dass die Tapete von den Wänden unseres ach so schönen Staates abfällt. Unschön, aber dieses Deutschland das heute ist muss endlich sterben!
Also Füße hoch und so wenig arbeiten wie möglich! So wehrt man sich gegen die von dir beschriebene Leibeigenschaft. Der Widerstand besteht nicht darin diese Ruine von Staat zu sanieren, sondern den Prozess zu beschleunigen, so dass den Akteuren das Fundament unter den Füßen wegbricht und verrottet.
RE: Wiederaufleben der Leibeigenschaft durch Staatsverschuldung