Es stellt sich aber doch die Frage, ob es in einer wirklich freien Gesellschaft Großgrundbesitzer und Großkapitalisten geben kann.
Wie geht man mit Grundbesitz um, der nicht genutzt wird?
Bei uns in der Nachbarschaft gibt es drei wunderschöne Baugrundstücke, mitten in der Siedlung. Diese sind seit 30 Jahren ungenutzt, trotz Wohnungsmangel.
Wie löst man dieses Problem?
Kann man es überhaupt rechtfertigen, dass sich jemand Grundbesitz aneignet und ihn dauerhaft sein Eigentum nennt, auch wenn er keinen Mehrwert schafft.
Ich habe darauf keine befriedigende Antwort.
In früheren herrschaftslosen Gesellschaften gab es das auf jeden Fall nicht.
Ich finde es auch verdächtig, dass gerade Milliardäre wie die Koch Brüder das Nichtaggressionsprinzip so hoch halten.
Fakt ist, gäbe es morgen keinen Staat mehr, dann wären auch viele der Großgrundbesitz schnell verschwunden.
Zumindest diejenigen, die keinen Mehrwert schaffen.
RE: Willkommen in 2022