Wenn Geld z.B. Gold ist, mit welchem Geld bezahlt der Goldschmied dann das Gold, dass er für seinen Schmuck braucht?
Wenn Geld eine Ware ist, bei wem kann ich diese Ware dann einreichen, um etwas zu kaufen?
Es gibt ja keinen Emittenten, ich habe also keinen garantierten Abnehmer.
Welchen ökonomischen Sinn hätte es, um das Beispiel mit dem Huhn aus dem Podcast zu nehmen, wenn ich erst nach Gold gegraben hätte, dieses Gold dann bei Leroy gegen das Huhn getauscht hätte und erst dann meine Rüben angebaut hätte?
Wäre unser Leben dadurch besser gewesen?
Nehmen wir aber an, ich hätte ein Goldstück gehabt. Was gibt denn dem Goldstück als Geld seinen Wert?
Es ist ja nicht das Geld was man haben will.
Das Geld ist ein Anspruch auf Waren und Dienstleistungen.
Die Geldnutzergemeinschaft schuldet diese Waren und Dienstleistungen. Ansonsten ist das Geld völlig wertlos.
Die Gemeinschaft, die produziert, gibt also dem Geld seinen Wert und nicht das Material aus dem es gemacht ist.
Ein Linker wie ich hat damit keine Probleme.
Libertäre meist schon.
Die lernen es erst, wenn man sie mit ihrem Gold oder Bitcoin auf einer einsamen Insel aussetzt. Da wird dann der innere Wert schnell klar.
Welchen ökonomischen Sinn macht es Gold aus der Erde zu holen, um es dann wieder in Tresoren unter der Erde zu vergraben?
(oder Computer sinnlos Strom zu verpulvern lassen, um Bitcoin zu minen).
Misst der Meterstab aus Gold besser, als der aus Holz?
Hat das viele Gold, das aus Südamerika nach Spanien kam das Land reicher gemacht und vor der Inflation bewahrt?
RE: Das Problem mit dem Kredit(geld)