Joel Salatin produziert mit seiner Kombination aus Hühnern, Schweinen und Rindern, Fleisch ohne Dünger, Antibiotika, Zusatzfutter und Maschineneinsatz mit einer negativen CO2 Bilanz, weil er damit viel mehr Gras produziert, als die Tiere fressen.
Man kann mit seiner Methode auch Ödland in grüne Wiesen verwandeln.
Die Rinder werden durch elektrisch fahrbare Zäune auf engem Raum gehalten, aber ständig weiterbewegt, so wird ein Grashalm immer nur 1mal angefressen. Hinten nach kommen die Hühner (genau mit 3 Tagen Verzögerung) und fressen die Fliegenlarven aus der Kuhscheiße und verteilen diese (Dünger).
Im Winter kommen die Rinder für 3 Tage in den Stall.
Dort stehen sie auf Stroh und Sägespänen.
Es wird nie ausgemistet, sondern immer nur draufgestreut.
Er mischt unter das Stroh Maiskörner, die dann zu gären beginnen.
Durch die Abwärme wird der Stall beheizt und durch den Alkohol das Bakterienwachstum verhindert.
Im Frühjahr kommen die Rinder raus und man lässt die Schweine in den Stall.
Die stürzen sich auf die vergorenen Maiskörner und werden das festgetretene Stroh wieder auseinander, so dass wieder Sauerstoff hinzukommt und ein hervorragender Dünger daraus wird.
Durch die gestiegenen Energiepreise ist mittlerweile sein Fleisch sogar vom Preis her absolut konkurrenzfähig, da seine Kosten ja immer gleich bleiben.
Es ginge also auch auf natürlichem Wege.
Nur das wollen die Herrn Milliardäre nicht.
Man darf nie vergessen, dass Kunstfleisch wie Beyond Meat auch wieder nur Monokultur und gigantische Umweltzerstörung bedeutet.
Früher gab es in den USA genauso viele Bison wie es heute Rinder gibt.
Man muss die Rinder nur richtig einsetzen, dann tragen sie zum Umweltschutz bei.
Bei euch in Österreich gibt es ja den Sepp Holzer, der zeigt wie richtige Landwirtschaft geht.
RE: Künstliches Fleisch - Entwicklung und Hintergründe / About Artificial Meat