Wie heisst es so schön: "Gut Ding braucht Weile."
Ja, so ist es. An sich kann dabei nicht viel passieren und wie du sagst, finden solche Prüfungen ja zum Glück auch innerhalb der Nodes statt. Das ist jetzt auch noch kein Grund für mich mein Witness-Vote für die Plattform zu entfernen. Insgesamt haben sie ja in der kurzen Zeit mit sehr wenigen Leuten so einiges auf die Beine gestellt.
Man kann nur immer hoffen, dass aus solchen Schnitzern keine Gewohnheit wird. Vor allem bei Spielen auf der Blockchain müssen Entwickler sehr vorsichtig sein, denn in custom_json-Operationen übertragene Kontostände/Punktzahlen werden natürlich nicht von der Blockchain geprüft.
Da gab es ja vor Kurzem auch einen Fall, wo jemand durch Manipulation des Frontends eines Würfelspiels die Kasse ins Minus setzen konnte und dadurch selbst wieder im Plus war. Heutige (professionelle) Spielefirmen betreiben einen enormen Aufwand allein dafür sicherzustellen, dass jeder Teilnehmer eines Netzwerkspiels die exakt selbe Version verwendet.
In einem Shooter z.B. muss serverseitig (oder in Verbindung aller Clients) geprüft werden, ob eine gestartete Rakete/Bullet wirklich so, wie sie ins Netzwerk übertragen wurde, stattgefunden haben kann. Es gibt viele Cracker, die sogar auf RAM-Ebene Spiele manipulieren, daher reicht es auch längst nicht mehr aus nur die Versionsnummer der Teilnehmer zu prüfen.
Ich habe schon viel erlebt und aus Erfahrung kann ich sagen, dass so gut wie jede Lücke oder vergessene Prüfung eines Tages auf einen zurückkommt. So viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, aber das ging mir gerade durch den Kopf :)
RE: Das Upvoten – 8. Teil: Das mächtige Beneficiaries-Tool – a) Spät-Upvotes jetzt viel einfacher