Der Titel Deines Posts ist etwas irreführend.
Der Punkt ist, die Studie war noch gar nicht peer-reviewed und publiziert. Es kann schon mal vorkommen, dass eingereichte Arbeiten dann doch nicht publiziert werden. Das ist noch kein Skandal.
Hier die Stellungnahme von Lancet:
"This preprint has been removed by Preprints with The Lancet because the study's conclusions are not supported by the study methodology. Preprints with The Lancet reserves the right to remove a paper that has been posted if we determine that it has violated our screening criteria. Preprints available here are not Lancet publications or necessarily under review with a Lancet journal. These preprints are early stage research papers that have not been peer-reviewed. Further information is available here: https://www.thelancet.com/preprint-faq"
Quelle: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4496137
Wir können nicht wissen, warum das passiert ist. Manipulation/Vertuschung oder tatsächliche Mängel in der Methodik. Es ist nicht so einfach, da zu bewerten, ohne die Argumente zu kennen, ich hatte ja selbst kürzlich einen Artikel über zurückgezogene Papers geschrieben.
Und zur Prävalenz von impfbedingten Todesfällen trägt diese Arbeit nur bedingt bei. Diese 350 Fälle sind ja keine repräsentative Gruppe aller Toten nach Impfung. Die allermeisten werden gar nicht autopsiert. Wenn ich Pathologe und gegen Impfungen bin, sammle ich auch 10 brisante Fälle und publiziere sie. Eventuell gab es auch unaufällige Autopsien, die aber dem publication bias zum Opfer gefallen sind, wodurch die 73,9% schnell kleiner würden, wenn man die alle mitzählen würde.
Aber ich gebe Dir recht, auf den ersten Blick ist das eine extrem beunruhigende Zahl.
RE: Wissenschaftskandal - Lancet sperrt Zugriff auf brisante Studie zur Prävalenz von Impfbedingten Todesfällen...