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rubig
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2017-05-10 06:23
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rubig
gedichte
2018-02-06 15:25
Der Weg nach Nirgendwo
Wenn ein Elefant die Hölle betritt, dann gibt der Teufel ihm freies Geleit. Darum halte dich, wenn du auf die andere Seite willst, an einen Elefanten. Mächtigen Schritts rast ihr dann durch die schwefligen
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rubig
gedichte
2018-02-05 11:21
Schatten fallen
Sterben hab ich nie gelernt, keiner hat es mir erklärt. Und nun, da Schatten langsam fallen, Haus und Hof verlassen sind, kriecht die Angst mir in die Glieder. Es knarzt, es knackt, die Türen schlagen
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rubig
gedichte
2018-02-02 19:54
Drache
Ein kleiner Drache hat sich einst in meine Stube eingelassen. Seither sitzt er hier und trinkt grünen Tee aus bunten Tassen. Kekse tunkt er und schwingt Reden, Nietzsche!, Kant! hätt er gelesen. Er ist
rubig
gedichte
2018-02-01 12:49
Umschlagen
Alle Bücher dieser Welt und aller andren Welten. Und jedes Buch ist eine Welt, die noch mehr Buch und Welt enthält. Da taumelt es, da schwindelt's und ich denk immer nur bei mir: Was, wenn diese, meine
rubig
gedichte
2018-01-31 13:52
Frei zu sein
Ich sah es mit eigenen Augen: Ihre Schwerter hatte sie niedergelegt, saß nun ungeschützt am kühlen Waldesrand. Ein mal nur frei zu sein, die Welt sich drehen lassen, ohne Krieg, Tod und Gewalt. Inmitten
rubig
gedichte
2018-01-30 20:18
die armen Tamanduas
In der Stunde zwischen Hund und Wolf, da Roboter und Quantenaffen unruhig ihre Bahnen ziehen, bin ich geboren. Der Ort zwischen Wein und schimmligen Buchen, wo Tamanduas meine Flausen jagend ihr Leben
rubig
gedichte
2018-01-29 12:50
Rückwärts gibt es nicht
Immer ganz allein und immer auf dem Fluss treib ich dahin - in Richtung Meer, wo sich die Welt auftut und mein kleines Floß sich beweisen muss - und dort wird endlich jemand sein. Jemand der erzählt von
rubig
gedichte
2018-01-26 16:56
Schlaf der Vernunft
Da muss doch grün, hinter den Gardinen sein, hast du mal gesagt und dann nie erklärt, was das eigentlich heißen soll. Und das mit dem Jenseits, hab ich auch noch nicht begriffen. Darum schreib ich dir
rubig
gedichte
2018-01-25 11:06
Vergessen
Dies ist der erste Vers und das hier der zweite. So schließt sich die Strophe. Ein Strom aus Worten der langsam versiegt. In der dritten Strophe hast du den ersten Vers schon lange vergessen. Erinnerung
rubig
gedichte
2018-01-24 19:52
Du
Ranziger Film aus Fett, Schmutz, Schweiß und Erinnerung überzieht Verstand mir und Hoffnung. Wenn ich du wär, verließ ich mich nur auf dich selbst und verließe mich. Doch du bleibst und hoffst und denkst
rubig
gedichte
2018-01-23 13:00
Totem
Das Totem wacht über das Treppenhaus. Wenn ich morgens daran vorbeigehe, wenn ich es abends passiere, schaut es mir mit Ingrimm nach. Und immer frag ich mich, welche Seelen wohl in diesem sandelnen Behemoth
rubig
gedichte
2018-01-22 17:08
Flüchtig
Toter Pfad ins Unterholz. Am Ende ein Schatz oder besser noch die Spuren eines Fuchses. Ihm setzen wir nach. Immer. bange. hoffend. Doch er kommt nicht der glückliche Moment der Begegnung. Wir ahnen ja
rubig
gedichte
2018-01-19 16:00
Bedauern
Nie war ihr Ziel: die Frau zu werden, die sie heute leider ist. Tausend Pfade zu schreiten, hundert Pforten zu öffnen. Ein Dutzend Häuser dahinter und eines: ist heute ihr Heim. An diesem Ende sitzt sie
rubig
gedichte
2018-01-18 16:32
Elster
Zehn Jahre ist's her, dass ich am Wegesrand dein Lächeln verlor. Hab's gesucht, bei Licht und im Dunkeln und nie mehr gefunden. Hab's so geliebt, sein Funkeln und Glitzern, sein Blinken und Blitzen. Und
rubig
gedichte
2018-01-16 10:40
Voran
Drei Grad minus, Nebel hängt und sperrt die Sicht. Die Tiere stumm, das Leben leise; Lang verrottet ist das Laub vom Herbst. Doch ich fass Mut, tu Schritt zur Reise; Kühn ins Nichts, ins Künftige gekehrt.
rubig
gedichte
2018-01-15 12:44
Katharsis
Tosend rot steigt schon das Wasser über Dämme, über Ufer. Flutet Straßen, flutet Leben, Menschen fürchten um die ihren. Bald hat das Meer uns all verschlungen, vergeht die Welt im Zirkelschluss. Und daraus
rubig
gedichte
2018-01-14 12:09
Descartes
Kein Echo: so weit das Auge in die Finsternis reicht. Die Halle so groß: schluckt alles Licht, so laut ich auch rufe. und einzig ich selbst bin noch da und zweifle: ob ich doch träume?
rubig
gedichte
2018-01-13 15:01
deine Pfoten im Sand
Wie ein Mufflon bist du, so zottig und stolz. Wie ein Waschbär bist du, so listig und klug. …und ich kann nur wundern, wie du so endlos schön deine Pfoten durch die nebligen Sande meiner Seele bewegst:
rubig
gedicht
2018-01-12 19:30
unerfüllt
Es tropft ihm, ach, zum Kopfe der Verstand hinaus. Auf die Gasse, in die Gosse, in die Welt. Und ihr fließt zu, was ihm entglitten. Aus den Wolken, aus dem Himmel, in den Kopf. Es muss die große Liebe
rubig
gedichte
2017-09-19 14:36
Vergänglich
Heißer Wind aus den Ohren pfeift, hinein in die Welt der Ehrbarkeit, ihr wundersamen Toren. Schlichter Geist, sprich Ehrenworte auf den Hügeln und Gräbern! Den vergessenen Toten. Denn tot und vergessen
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