Wertigkeiten

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8y

Der Kolibri, der seine Stille gerad´ verließ,
um liebkost nun die aller schönsten Blumen, im purpur-feinen Sinnes-Paradies ...

Welch großer Schreck als er bemerkt, der schönen Blume Kelch ist leer ...
als er erkennt, der eitle Wert, ist, wie der Nektar, ausgeleert ...

Am Lichtungsrand, im Schatten halb, erblickt sein Herz, das haltlos ist ...
ein kleines, blühend´ Wiesenkraut, das tanzend aus dem Grase schaut ...

Es trägt die Sehnsucht seine Flügel ...
und als er vor der Blüte schwebt ...
begegnet ihm, wie Honig-Luft, ein ehrlich-reiner Lebensduft ...
Der Nektar erst, der ihm sich spendet ...
ein selten-süßes Elixier ...
Der Kolibri ist überrascht, wie gut sich´s auch aus Blümchen nascht ...
und mehr noch ist sein Herz erquickt ...
als er des Blümchens Seel´ erblickt ...

© Rob Alphanostrum

Wertigkeiten | Ecency