Des Philosophen hellste Stunden,
sind jene, wo das ICH verbrennt:
und Torheit einmal überwunden,
die Wahrheit keine Grenzen kennt!
So gehe Tag, am Abend lernen ...
ein jeder sei des Geistes Licht ...
und wenn die Dummen sich vom Mensch entfernen,
so bleibt der Philosoph in Ewigkeit bei sich.
Es ist der Zeiten faulender Charakter ...
der letzten Tugend einen Stoß zu geben ...
Der Lehrer an der Tafel ist in Wirklichkeit ein Nackter ...
dem Schüler für die Treue an den Herrn zu kleben ...
Das scheint der Auftrag, den wir Bildung nennen,
und alle feigen Horden machen freudig mit.
Geist und Seelen sollen in den Schulen brennen,
und wer da widersteht bekommt den harten Tritt
So brachial verrückt sind unsere Zeiten,
wo Kriechertum und Gier die Welt verdampfen ...
wo nur das Dreckige sich darf verbreiten,
und alle Herzen sich im Hass verkrampfen
Du, liebes Vieh, gemästet, faul und siechst dahin,
vollführst und zelebriert die eigene Schlachtung!
Nie fragst du nach der Wirklichkeit und nach dem Sinn ...
Mein letztes Wort an Dich, das heißt VERACHTUNG!